Vorsorge statt Sorge: Mehr Bewegung im Kindesalter
Die Menschen nehmen zwar nicht wirklich ab, aber die Zahl bei Laufveranstaltungen nimmt stetig zu. Das gilt aber vor allem bei den Kategorien 50+, die Konkurrenz ist oftmals ungleich höher als bei den 20- bis 30-Jährigen.
Wo es aber besonders gut läuft: Die Veranstalter von Kinderläufen erfreuen sich über immer höhere Teilnehmerzahlen. Und da gehört in allen Sportarten der Hebel angesetzt: Bringt die Kinder zum Sport. Die „Tägliche Turnstunde“ wird zwar ausgerollt, aber mit einem Tempo, das ich in den letzten zwei Kilometern eines Marathons aufweise.
Aber es geschieht seit ein paar Jahren zumindest etwas. Verantwortung darüber, dass sich in diesem Altersbereich der Bewegung etwas bewegt, liegt aber vor allem bei den Eltern und den Schulen. Lauf-Apps können laufend dafür sorgen, dass auch den Kindern Beine gemacht werden. Und die Schulen müssten noch mehr mit Vereinen zusammenarbeiten. Ein qualitativ und quantitativ besseres Angebot an Trainern sollte ein Ziel sein, geschulte Fachkräfte sollten in Volksschulen vor allem aus- und eingehen. Vielleicht schon in Kindergärten.
Investitionen in die Gesundheit
Und die Eltern und Lehrer sollten den Kindern beibringen, dass Übergewicht nicht wirklich den Status unter ihnen hebt. Abgesehen davon, dass viel Bewegung eine Investition in die Gesundheit ist, dass man sich und dem Gesundheitssystem nachhaltig Geld spart. Aber darauf werden vielleicht auch noch die Politiker kommen. Und gerade deshalb sollte man bereits alles tun, dass diese Bewegung im Kindesalter beginnt. Auch, was den Fußball- und Tennissport betrifft. Denn das ist dann auch eine Investition in den Spitzensport.
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