© KURIER

Kolumnen

Ein Menschenrecht

Über Punschhüttengaudee und Kampfschunkeln bei Silbereisen

von Andreas Schwarz

12/10/2022, 06:00 PM

Sie haben, schreibt Leser P., sich zu Recht gegen das Vorweihnachtsgejammer gewandt – und beklagen selbst immer wieder das Übel des Punsches?

Ertappt. Obwohl: Es ist kein Jammern, es ist ein Wundern! Wie kann man eine Flüssigkeit trinken, die sich vortrefflich zum Bestreichen zweier aneinanderzuklebender Flächen eignet (auf gut Wienerisch: pickert’s G’schloder)? Was unterscheidet die fidele Afterwork- und ähnliche Punschstand-Glückseligkeit vom Kampfschunkeln beim Fasching zu Villach oder bei Florian Silbereisen? Wie lange ist die linguale Regenerationsphase nach dem Genuss von Apfelstrudel- und Red-Bull-Punsch?

Vor allem aber: Ist die Ächtung der Punsch-Absenten („Was, du kommst nicht auf einen Punsch mit?“) nicht ein eklatanter Verstoß gegen ein Menschenrecht?

Nein, der Autor hier kommt nicht mit. Und stößt mit einem kühlen Bier oder einem sauberen Glaserl Wein auf die Zeit post Punsch an. Ganz ohne zu jammern.

andreas.schwarz@kurier.at

Wir würden hier gerne ein Login zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Liebe Community,

Mit unserer neuen Kommentarfunktion können Sie jetzt an jeder Stelle im Artikel direkt posten. Klicken Sie dazu einfach auf das Sprechblasen-Symbol rechts unten auf Ihrem Screen. Oder klicken Sie hier, um die Kommentar-Sektion zu öffnen.

Ein Menschenrecht | kurier.atMotor.atKurier.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat