Andreas Simma mit einer der Leder-Masken

© Marina Đorđević

Kiku
08/11/2020

„Plötzlich hat die Maske mit mir gespielt“

Andreas Simma erzählt dem Kinder-KURIER, wie er zur Commedia dell’Arte und dem Spiel mit Masken kam.

von Heinz Wagner

Natürlich drängt sich bei Masken die Anspielung auf die derzeit von allen bei verschiedenster Gelegenheit zu tragenden Maskenwie von selbst auf. Die kunstvollen aus Leder gefertigten – an die Gesichter der Spieler_innen angepassten Commedia dell’Arte-Typen-Masken stammen vom argentinischen Künstler Alfredo Iriarte.

„Masken suchst du nicht aus, sie finden dich!“, schildert Andreas Simma, Lecoq-Schüler in Paris und ehemals Mitglied des Théâtre du Soleil, nach der Aufführung dem Kinder-KURIER. Bei einer Tournee habe er dessen Werkstatt in einem Teatro comunitario (Gemeinschaftstheater) im berühmten La-Boca-Viertel von Buenos Aires vor 25 Jahren entdeckt und einen magischen Moment erlebt. „Ich hab so eine Maske aufgesetzt und plötzlich spielte die Maske mit mir. Ich hatte das Gefühl ich schau und hör mir selber zu, wie ich spiel, was die Maske mir vorgibt.“

Ein Koffer voller Masken ...

Später nahm der Künstler einen Gipsabdruck von Simmas Gesicht, schnitzte eine Holzkopf-Nachbildung, überzog diese mit nassem Leder, das er mit einem Hornhammer an diese Form zurechtklopfte. Nur die jeweiligen archetypischen Nasen, hervorgehobenen Augenbrauen usw. werden künstlerisch frei, aber nach den klassischen 300 Jahre alten Formen gestaltet.

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Mascarasiriarte

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