Diese Klasse in der Neuen Mittelschule am Enkplatz (Wien-Simmering) testet seit Monaten ChabaDoo

© Verena Hohengasser

Kiku
04/17/2020

Manchmal mach ich damit auch mehr Aufgaben, weil’s Spaß macht

13-Jähriger Wiener Mittel-Schüler und zwei Lehrerinnen erzählen dem Kinder-KURIER über ihre Test-Erfahrungen mit ChabaDoo.

von Heinz Wagner

Seit ungefähr drei Monaten arbeitet Fabian Striok (13) aus der 3d der Neuen Mittelschule1 am Enkplatz (Wien-Simmering) – wie seine 24 Klassenkolleg_innen am ChabaDoo-Laptop – auch zu Hause. Gerade jetzt natürlich. „Den verwende ich nur zum Arbeiten für die Schule und lernen. Seit wir jetzt zu Hause sind, machen wir alle unseren Aufgaben damit online“, erzählt er dem Kinder-KURIER. Obwohl, „es schon besser wäre, wenn wir in der Schule sein könnten“, hängt er aber auch gleich dran.

Im einzigen Vorteil der jetzigen Situation sieht er auch einen Nachteil: „Du glaubst, du hast urviel Zeit, stehst viel später auf und dann…“ wird die Zeit erst recht zu knapp. Drum hat er schon seit geraumer Zeit begonnen, sich die Zeit einzuteilen – „drei Stunden jeden Tag für die Schule, eine in der Früh, eine mittags und eine am Abend“. Gut findet er, dass er selber entscheiden kann, wann er die Aufgaben abschicken kann, „aber wir haben schon einen Abgabe-Termin, bis zu dem wir sie schicken sollen“.

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Wortarten gefallen mir

Manchmal macht er auch zusätzliche Aufgaben, die er auf der Lernplattform findet, „zum Beispiel Wortarten, die gefallen mir. Die mach ich Deutsch und Englisch, weil’s mir Spaß macht, ich mach aber auch mehr, um bessere Noten zu kriegen.“

Neben Arbeiten für die Schule an diesem – von der Schule im Rahmen des Test-Projekts – siehe auch …. – zur Verfügung gestellten Laptop, liest Fabian Striok gerne, „am liebsten Comics oder spannende Bücher“. Letztere sind für ihn – auf Nachfrage – „Krimis oder Thriller, aber lieber Comics. Normal borg ich viele aus der Bücherei aus, aber das geht ja jetzt nicht“, bedauert er sehr.

Diesen Laptop verwendet er ausschließlich für die Schule – für Zocken eher die PS4 – „da kann ich auch mit meinen Freunden spielen und im Sprach-Chat können wir auch so reden“.

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Toll, selbst Aufgaben erstellen zu können

Das Tolle daran ist für uns als Lehrerinnen, dass wir auch selbst leicht Aufgaben erstellen können, die Schülerinnen und Schüler daraus aber auch aus einem ganzen Aufgabenpool wählen und sich selbst weiterbilden können“, sagen zwei Mittelschullehrerinnen aus Wien-Simmering dem Kinder-KURIER.

Simone Peschek und Verena Hohengasser unterrichten an der NMS Enkplatz 1. Und ihre Schüler_innen – sowie sie beide – sind eine der Testklassen von ChabaDoo. Erstere hat erst kürzlich in einem anderen KiKu-Interview gesagt, dass nur dadurch alle Schüler_innen jetzt mit Laptops arbeiten können, sonst hätten nur zwei oder drei von 25 Jugendlichen der Klasse zu Hause entsprechende Computer-Ausstattung.

"Schülerzentrierter als andere Tools"

Die beiden Lehrerinnen schätzen an ChabaDoo weiters, „dass es schülerzentrierter ist als andere Tools. Wenn eine Lerngruppe erstellt ist, können sich Schülerinnen und Schüler dazu anmelden und finden eine Art Raster in Form von Bienenwaben. Sie können auch einstellen, was im Schulbetreib sonst nicht üblich ist, dass sie ihre Aufgaben nicht teilen wollen.“

Die beiden und ihre Schülerinnen und Schüler verwenden die Plattform „so oft wie’s geht, aber noch ist sie ja im Aufbau und limitiert“.

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