Nordsee verpasst sich ein neues Konzept
1,7 Millionen Euro investierte der Konzern in die Umgestaltung seines Standorts auf der Kärntner Straße.
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Ein überdimensionales, historisches Schwarz-Weiß-Foto zeigt die harte Arbeit von Fischern, wie sie ihre Netze flicken. Licht spendet ein weißer Luster in der Mitte des Raumes oder kleine zweckentfremdete Rexgläser. Ein originaler Alt-Wiener Brunnen im Gastraum soll das Element Wasser widerspiegeln.
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Das traditionsreiche Bremerhavener Unternehmen hat sich seinen Standort in der Wiener Innenstadt einiges kosten lassen: rund 1,7 Millionen Euro wurde in die umfassende Neugestaltung des über 500m² großen Lokals auf der
Kärntner Straße, das bereits seit den 70er Jahren existiert, investiert. Ein Schmankerl: Die komplette Front des Stores lässt sich nun bei Schönwetter öffnen, der Schanigarten bietet 40 Sitzplätze.
Burger ohne Fisch
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Auch neue Kreationen wie der erste vegane Snack der Kette – ein Burger mit Portobello-Pilz –, Fisch-Sandwiches oder ein à la minute gegrilltes Thunfisch-Steak sollen jüngere Kundenschichten ansprechen. "Schon bisher durften wir in der
Kärntner Straße jährlich über 500.000 Gäste begrüßen. Für die Zukunft erwarten wir noch deutliche Zuwächse", hofft
Alexander Pietsch, Country Manager
Nordsee
Österreich. Das neue Design soll kontinuierlich auf weitere Nordsee-Filialen ausgerollt werden.
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Was wenige wissen: In
Österreich ist die Fisch-Systemgastronomie-Kette bereits seit 1899 aktiv. Gegründet wurde das Unternehmen 1896 unter dem Namen "Deutsche Dampffischerei-Gesellschaft
Nordsee". Die Flotte lief damals mit sieben Fischdampfern zum Fang aus. Im gleichen Jahr eröffnete in
Bremen die erste Verkaufstheke. Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden die ersten Restaurants, jedoch noch ohne einheitliches Erscheinungsbild. 1965 startete das Unternehmen mit der Eröffnung des ersten Schnell-Restaurants.
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