Warum Sie mindestens sechs Stunden pro Nacht schlafen sollten

Ausreichend Schlaf senkt das Risiko für chronische, niederschwellige Entzündungen.
Eine große Studie zeigte: Unter dieser Schlafdauer und über neun Stunden steigt das Risiko für einen Herzinfarkt deutlich.

Am Abend wird es – wieder einmal – spät, am Morgen muss man früh raus, viel mehr als fünf Stunden Schlaf gehen sich da nicht aus: „Die Menschen denken, ok, jetzt bin ich halt müde, aber sonst hat das ja keine Konsequenzen“, sagt der Herz- und Stoffwechselspezialist Martin Rutter von der Universität Manchester: „Aber wir konnten zeigen, dass wir uns mit dauerhaftem Schlafmangel ernste gesundheitliche Schäden zufügen“, so Rutter zum KURIER.

Wir, damit meint er Forscher der University of Colorado, des Massachusetts General Hospital (Boston) und eben aus Manchester. Die Forscher werteten für ihre Studie (Journal of the American College of Cardiology) die Daten von knapp einer halben Million Menschen zwischen 40 und 69 Jahren aus: Angaben zu ihren Schlafgewohnheiten, Blutproben, genetische Analysen zu 27 Genen, die mit einer kurzen Schlafdauer in Zusammenhang stehen. Sieben Jahre lang wurde der Gesundheitszustand der Studienteilnehmer verfolgt.

Die Ergebnisse

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