Genuss
13.04.2017

Top 5: Bestes Frühstück im 2. Bezirk

Frühstücken wie ein Kaiser: Im zweiten Teil der neuen KURIER-Serie finden Sie die besten fünf Frühstücks-Lokale im 2. Bezirk.

Ramasuri, 1020 Wien

Das kleine Lokal zeigt alteingesessenen Gastronomen vor, wie das Frühstück im Jahr 2017 schmecken soll: nämlich nach Bio-Freilandeiern und Slow-Food-Gebäck. Abgesehen von den Klassikern wie Bacon & Eggs (6,50 Euro) und Egg Benedict (9,90 Euro), gibt es besondere Schmankerl wie Eggs Royal mit pochiertem Ei, Lachs, Safranhollandaise und English Muffin (10,50 Euro) oder "Avocadolala", bestehend aus einem Vanille-Avocadotatar, Lachs, pochiertem Ei, Sakurakresse, eingelegter roter Zwiebel und Trüffel-Erdäpfel Chips (11,50 Euro). Sonntags gibt es eine erweiterte Frühstückskarte und die Öffnungszeiten werden am Wochenende für Langschläfer ausgedehnt. Außerdem gibt es einen kleinen Schanigarten vor dem Lokal.

Info: Ramasuri, 1020 Wien, Montag bis Mittwoch 8 bis 24 Uhr, Donnerstag bis Samstag 8 bis 2 Uhr, Sonntag 9 bis 16 Uhr (Frühstück am Samstag bis 16 Uhr, Sonntag bis 15 Uhr)

Café Ansari, 1020 Wien

Warum nicht einmal russisch oder georgisch frühstücken:Nana und Nasser Ansaribleiben auch bei ihrem Frühstücks-Angebot ihren Wurzeln treu und kredenzen gefülltes Ei mit Räucherlachs, Leberrolle, roten Rübensalat, Palatschinken mit Orangen-Topfenfülle und Vodka (10,90 Euro) oder adscharisches Khatschapuri (Germteigfladen mit Käsefüllung und Spiegelei), Paradeiser-Salat mit rotem Basilikum-Dressing und frischen Kräutern (9,80 Euro). Die Speisekarte zieren Eierspeisen in orientalischen Variationen wie mit Lammfaschiertem, Melanzani und Tahinajoghurt (6,40 Euro) – und Blinis mit Keta-Kaviar, Räucherlachs und Kamptalerspeck (6,90 Euro) dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das Gebäck kommt von Joseph.

Info: Café Ansari, Praterstrasse 15, 1020 Wien, Montag bis Samstag 8 bis 23:30 Uhr, Sonntag 9 bis 15 Uhr, Feiertag Ruhetag

Die Au, 1020 Wien

Es gibt wenige Lokale, in den man besser brunchen kann als in dem kleinen Restaurant im Augarten, das von mischer’traxler und Hans Schabus gestaltet wurde und zum modernen Museum Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA21) gehört: Am Wochenende bereitet das Team ein Buffet (19 Euro) mit frischen Waffeln, knackigen Salaten mit Kräutern, hausgemachten Mehlspeisen und speziellen Müslis zu. Dass das Gebäck von der Slow-Food-Bäckerei Kasses kommt oder die Aufstriche selbst gemacht werden, muss nicht extra betont werden. Wer à la carte bestellt, darf sich über moderate Preise freuen: Das Omelett aus drei Eiern mit drei Zutaten kommt auf 5,20 Euro, für Kinder gibt es Smacks oder Schokopops (1,50 Euro). Der Kaffee kommt von der Rösterei Naber.

Info: Die Au, Scherzergasse 1A, 1020 Wien, Montag bis Sonntag 10 bis 24 Uhr (Frühstück 10 bis 14 Uhr)

Little Britain, 1020 Wien

Der schneeweiße Teesalon im Gemeindebau gehört zu den weniger bekannten Frühstücks-Hotspots der Stadt: Schade, denn abgesehen von den frischen Scones oder den typisch britisch zubereiteten Porridges gibt es zahlreiche, wohlschmeckende Frühstücks-Variationen wie das English Breakfast mit Würstel und Baked Beans (7 Euro) oder das Royal Breakfast mit Graved Lachs (11,80 Euro). Außerdem stehen warm oder kalt gefüllte Bagels zur Auswahl – und die Kuchen und Torten gibt es alle zum Mitnehmen.

Info: Little Britain, Engerthstrasse 249, 1020 Wien, Mittwoch bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr (Frühstück bis 14 Uhr)

nelke - cafe am markt, 1020 Wien

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Frühstück gibt es den ganzen Tag lang am Volkertmarkt. Sechs kleine Kombinationen (alle zwischen 6,90 und 7,9 Euro) und viele Extras lassen keine Wünsche offen. Zu jeder Frühstücks-Kombi wird ein kleiner frisch gepresster Saft serviert. Besonders nett sitzt es sich natürlich am Samstag vor dem Lokal-Stand.

Info: nelke - cafe am markt, Volkertmarkt Stand 38-39, 1020 Wien, Montag bis Samstag 10 bis 22 Uhr, Feiertage geschlossen