© Anita Kattinger

Rezept
10/14/2015

Funktioniert One Pot Pasta auch cremig?

Ein Löffel Crème fraîche in die One Pot Pasta von Martha Stewart – wir haben getestet, ob es schmeckt.

von Anita Kattinger

Über das neue Küchenwunder namens One Pot Pasta der amerikanischen Vorzeige-Hausfrau Martha Stewart haben wir bereits berichtet. Die prominente Köchin gibt alle Zutaten in einen Topf und kocht Gemüse und Nudeln quasi gemeinsam zu einem sämigen Pasta-Gericht. Bei unserem ersten Test hat das Rezept einwandfrei funktioniert: Die Paradeis-Sauce mag vielleicht nicht so leuchtend rot gewesen sein, dafür schmeckte sie intensiv und cremig. Da man sich das Anschwitzen von Zwiebel und Knoblauch erspart, überzeugte die Zeitersparnis.

Warum die One Pot Pasta schmeckt, hat mit der geringen Flüssigkeit zu tun: für 340 g Nudeln braucht Martha Stewart rund 900 ml Wasser. Das intensive Stärke-haltige Wasser bindet die Sauce und hält alle Zutaten zusammen.

Der Test

Wir wollten wissen, ob das Rezept auch funktioniert, wenn Wasser undCrème fraîche mit Tiefkühl-Zutaten gleichzeitig gekocht werden. Ebenfalls knifflig: Schmeckt klein gehackter Speck überhaupt noch, wenn er in dem Wasser-Obers-Gemisch dünstet?

Zutaten: Penne, Tiefkühl-Erbsen, Tiefkühl-Blattspinat, Zwiebel, Knoblauch, Speck, zwei Suppenlöffel Crème fraîche, Kräutersalz und Pfeffer. Da der Blattspinat beim Kochen Wasser lässt, sollte man weniger Wasser verwenden. Bei 120 g Nudeln reichten 220 ml Wasser aus.

Das Gericht schmeckte mild und cremig – der Speck präsentierte sich noch bissfest und nicht letschert. Keine Frage, es hat funktioniert, allerdings konnten die Nudeln nicht mit dem Original-Rezept mithalten.

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