Karma Ramen II: Nudelsuppen to go

Karma Ramen
Foto: KURIER/Gilbert Novy Karma Ramen, Rechte Wienzeile 2a.

Die japanische Restlverwertung deluxe vom Onisando kam nicht gut an, jetzt setzt Igor Kuznetsov in seinem Innenstadt-Lokal auf heiße Nudelsuppen.

Jetzt kommen auch die Büro-Menschen im ersten Bezirk in den Genuss von japanischen Nudelsuppen – so genannten Ramen. Gastronom Igor Kuznetsov eröffnet seinen zweiten Standort seines Karma Ramen in der Wiener Innenstadt. Ein Jahr lang betrieb er das kleine Lokal Onisando am Fleischmarkt, wo er auf japanische Restlverwertung setzte. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg: "Ich hätte gedacht, dass gerade Sandwiches in der Mittagspause gut ankommen würden, aber vielleicht war die Art zu unbekannt. Bei uns gab es halt keine Steak-Sandwiches." Vor einem Jahr hatte Kuznetsov das Onisando eröffnet und die Tradition der japanischen Sandwiches aufgegriffen.

Nachdem der Gastronom von Anfang an eine Expansion seiner Ramen-Bar im Kopf hatte, ist er gar nicht unglücklich über die Entwicklung: "Ich erhoffe mir natürlich Synergie-Effekte, schließlich kann unsere Nudel-Maschine bis zu 1000 Portionen am Tag machen, außerdem habe ich immer wieder über eine Karma Ramen-Restaurantkette nachgedacht."

Der Erfolg seines zweiten Karma Ramens zeichnet sich bereits ab, denn der Gastronom setzt in dem kleinen Lokal mit fünf Sitzplätzen erstmals auf Take-away: "Ramen sind ja sehr schnell zubereitet. Die Nudeln werden jeden Tag frisch mit unserer speziellen Nudel-Maschine gemacht. Und die Suppen gibt es dann in extra-dicken Pappbechern zum Mitnehmen."

Info: Karma Ramen, Fleischmarkt 26, 1010 Wien, Montag bis Samstag 11:30 bis 15 Uhr

(Kurier) Erstellt am
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