Genuss
22.06.2018

5 Tipps: So erkennen Sie naturbelassenes Eis

© Bild: Getty Images/iStockphoto/Tatomm/iStockphoto

Ob im Urlaub oder zuhause: Slow Food-Eismacher Giorgio Leone erklärt, worauf es beim Eis ankommt.

Eismacher Giorgio Leone verrät seine Insider-Tipps, wie man bei einem Eissalon sehr schnell merkt, was einen erwartet: „Wir haben auf unseren Reisen durch Süditalien, schon bevor wir selbst wussten, wie man Eis macht, einen Spürsinn für gute Eissalons entwickelt. Weil wir so gerne Eis essen und immer auf der Suche nach dem besten Eis des Ortes waren.“ Oft reicht schon ein kurzer Blick in Richtung Eisvitrine, um hochwertiges Eis von Massenware zu unterscheiden.

Tipp 1: Die Farbe
Starke unnatürliche Farbtöne, wie mintgrünes Pistazieneis, blaues Eis oder grelle Pinktöne weisen auf den Einsatz von Farbstoffen hin. Der Einsatz von Farbstoffen bedeutet meist, dass der Eismacher auch vor dem Einsatz von Aromastoffen nicht zurückschreckt.

Tipp 2: Die Präsentation
Aufgetürmte Eisberge in einer offenen Vitrine sind ein Hinweis für den exzessiven Einsatz von Stabilisatoren.

Tipp 3: Die Eisvitrine
Sieht man das Eis in einer offenen Vitrine, oder ist es unter Deckeln in sogenannten Pozzetti versteckt? Diese Pozzetti-Vitrinen sind ein Qualitätsmerkmal, weil das Eis hier perfekt gekühlt und geschützt vor Luft und Licht bleibt.

Tipp 4: Die Eissorten
Sorten wie Schlumpfeis, Smarties, Cookies, etc. sind eingetragene Markenzeichen, die von Industriefirmen als halbfertige Mischungen angeboten werden. Eissalons, die solche Sorten anbieten, arbeiten nicht ausschließlich mit natürlichen Zutaten in ihrer reinen Form.

Tipp 5: Die Sortenschilder
Wenn die Eissorten in der Vitrine kleine Schilder haben, die mit Logo oder Namen des Zulieferers versehen sind, werden höchstwahrscheinlich auch die halbfertigen Mischungen dieses Lieferanten für das Eis verwendet.