Baywatch neu: Diese Stars aus der Originalserie kehren zurück
Sie laufen wieder in Zeitlupe. Baywatch kommt 2027 zurück. Mit neuen Hauptfiguren, alten Publikumslieblingen sowie Rivalitäten, die frischen Wind an den Strand bringen.
Die Spannung steigt langsam an. Die Betonung liegt auf langsam. Die ersten Teaser zur „Baywatch“-Neuauflage gingen vor Kurzem raus. Zu sehen gibt es genau das, was Fans erwarten: attraktive Menschen in roten Badeanzügen und Badehosen, die mit der Rettungsboje am berühmten Holzturm vorbeilaufen. In Zeitlupe, natürlich. Denn ohne Slow Motion wäre es einfach nicht „Baywatch“.
Dazu ein Captain mit diesem Grinser, der sagt: „Der beste Job der Welt.“ Wenn der Arbeitstag aus Sonne, Meer und Abenteuer besteht, lässt sich das leicht behaupten. Anfang 2027 kehrt „Baywatch“ beim US-Sender Fox zurück, in Österreich dürfte die Serie voraussichtlich bei Disney+ zu sehen sein.
Im Mittelpunkt steht diesmal der draufgängerische Hobie Buchannon. Gespielt wird er von Stephen Amell, vielen noch als Superheld aus der Comicserie Arrow bekannt. Als Chef der Rettungsschwimmer tritt er in die Fußstapfen seines Vaters, des legendären Mitch Buchannon. Doch ausgerechnet dann gerät sein Leben gehörig ins Wanken: Plötzlich steht Tochter Charlie (Jessica Belkin) vor ihm – von deren Existenz er bislang nichts wusste. Und die hat, ganz wie Papa und Opa, nur einen Traum: selbst Rettungsschwimmerin zu werden.
Hobie Buchannon mit Gefahr und Spaß
Der Produzent und Showrunner Matt Nix sagte über den Schauspieler zum Medium Deadline: „Schon im ersten Gespräch brachte Stephen Amell genau das mit, was dieses neue Kapitel von Baywatch braucht: Herz, Intensität und diese unbestreitbare Heldenenergie. Er ist der Typ Hauptdarsteller, der sich in Gefahr stürzen, die emotionale Last tragen und dabei trotzdem Spaß vermitteln kann.“
Fans können sich auf all die adrenalingeladenen Rettungsaktionen, verwickelten Beziehungen und heldenhafte Strandabenteuer freuen, die das Original auszeichneten
Seine Gegenspielerin am Zuma Beach wird Brooks Nader. Sie spielt Captain Selene, ebenfalls eine Rettungsschwimmer-Koryphäe. Das Verhältnis zu Hobie ist, vorsichtig formuliert, kompliziert. Wie Fox schreibt, war sie „nie gut mit Hobie befreundet, ihre Beziehung verschlechtert sich nur noch, nachdem Hobie seine Tochter Charlie in sein Team aufnimmt … und es wird deutlich, dass ihre Rivalität weit über den Rettungsschwimmerberuf hinausgeht.“ Spannend.
Nader ist in den USA ein Reality-Star und Model. Sie trug den klassischen Baywatch-Einteiler auf dem Cover der Sports Illustrated Swimsuit-Ausgabe 2023. Mehr Casting-Vorteil geht nicht.
Cody Madison steht am Griller
Doch auch bekannte Gesichter aus der Vergangenheit dürfen natürlich nicht fehlen. David Chokachi schlüpft erneut in die Rolle von Cody Madison aus der Originalserie. Der Rettungsschwimmer ist seinem alten Revier offenbar treu geblieben und betreibt laut Hollywood Reporter mit „The Shoreline“ eine inoffizielle Baywatch-Bar samt Grill.
David Chokachi (li.), der schon in den Neunzigern dabei war, ist als Cody wieder mit von der Partie.
©REUTERS/Daniel ColeEbenfalls zurück ist Erika Eleniak als Shauni McClain. In der Originalserie verdrehte sie als Freundin von Eddie vielen Heranwachsenden den Kopf. In der Neuauflage hat sie den roten Badeanzug allerdings an den Nagel gehängt: Laut Deadline arbeitet Shauni inzwischen als Stadträtin von Santa Monica und unterstützt Hobie bei den Beach Games – einem Wettbewerb, bei dem Baywatch-Champions gegen die Küstenwache antreten.
Und was ist mit Mitch?
Bleibt die große Frage: Wird auch David Hasselhoff noch einmal auftauchen? Der Mann, der einst als Mitch Buchannon nicht nur viele Rettungsaktionen im Alleingang meisterte, sondern auch reihenweise Herzen am Strand eroberte, wäre für einen Gastauftritt geradezu prädestiniert. Ob er kommt, ist noch offen. Aber man darf ja noch Hoff-en.
Ebenfalls dabei ist Erika Eleniak als Shauni. Hobie gibt es noch, aber er wird nicht mehr von Jeremy Jackson (Mitte) gespielt
©APA-Images / Everett Collection / ©NBC/©NBC/Courtesy Everett Collection/Apa ImagesGedreht wird wieder dort, wo alles begann: in Venice Beach. Das kalifornische Film- und Fernsehförderprogramm dürfte die Produzenten daran erinnert haben, dass man „Baywatch“ zwar in die ganze Welt exportieren kann, aber der perfekte Sonnenuntergang, die Wellen und der legendäre Zeitlupenlauf am besten dort funktionieren, wo die Serie ihre Heimat hat. Dass ein Ortswechsel nicht automatisch ein Erfolgsrezept ist, zeigte bereits der klamaukige Kinofilm mit Dwayne „The Rock“ Johnson. Gedreht wurde der zwar noch in den USA – aber eben in Florida statt in Kalifornien.
Der Schutz der Küste ist wichtig
Was sonst zu erwarten ist? „Fans können sich auf all die adrenalingeladenen Rettungsaktionen, verwickelten Beziehungen und heldenhafte Strandabenteuer freuen, die das Original auszeichneten – jetzt mit einer komplett neuen Besetzung, modernem Setting, neuen Spannungen und Herausforderungen sowie einer erneuerten Mission zum Schutz der Küste Südkaliforniens“, teilten die Macher schon vor Monaten in einer Aussendung mit.
Die Erwartungen sind hoch. Denn „Baywatch“ war nach Anfangschwierigkeiten und mauen Quoten plötzlich ein weltweites Phänomen. Auf dem Höhepunkt des Erfolgs schaffte es die Serie sogar ins Guinness-Buch der Rekorde: 1996 schalteten 1,1 Milliarden Menschen pro Woche in 142 Ländern ein.
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