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freizeit Wohnen & Design
12/23/2019

Gold und Glitzer: Der schönste Schmuck für den Baum

Was man sich von Profis in Sachen Weihnachtsbaumschmuck abschauen kann, verrät Wohnstylist Arnold Haas.

von Ulla Grünbacher

„Gold ist zu Weihnachten immer ein Thema“, sagt der Wohnstylist Arnold Haas von dem auf Jugendstil spezialisierten Kunsthandwerksgeschäft, den Österreichischen Werkstätten. Haas hat für das Geschäft der Österreichischen Werkstätten in der Kärntner Straße drei Christbäume dekoriert und verrät dem IMMO KURIER, welcher Baumschmuck heuer besonders gefragt ist.

Der Klassiker: Weiß und Gold

Auf das Farbthema zurückkommend sagt er: „Weiß ist natürlich auch eine klassische Variante.“ Basisfarben wie Weiß oder Gold können mit verschiedenen Kontrastfarben kombiniert werden. Zu Gold oder auch Silber passt zum Beispiel Mitternachtsblau, aber auch Rot oder Hellgrün. „Wir haben sogar Kugeln in Schwarz angeboten“, so der Wohnstylist.

Wie viele Weihnachtskugeln braucht ein Baum?

Für einen 1,50 Meter Baum, schätzt Haas, braucht man 80 große Kugeln, über 100 Stück Baumschmuck (Engel, Glocken, Vögel) sowie etwa 50 Kerzen. Dann ist der Baum aber auch richtig voll. „Viele kaufen jedes Jahr ein paar Stücke dazu“, so Haas.

Was die Unterschiede zwischen maschinell hergestellten Kugeln, die in Boxen zu 25 oder 50 Stück angeboten werden, und mundgeblasenen Exemplaren sind? „Das merkt man gleich in der Haptik und auch am Gewicht der händisch hergestellten Kugeln“, sagt der Stylist.

Bestimmte Glaskugeln, wie jene von der Glashütte Comploi seien fast schon zu schwer für dünne Zweige. Sie unterscheiden sich außerdem in der Gestaltung, händisch bemalte Kugeln sind optisch ansprechender.

Für die Christbäume bei den Österreichischen Werkstätten wurden Glaskugeln mit Ornamenten verwendet. Die kleineren kommen eher in den oberen Bereich des Baums, die größeren weiter unten.

Was beim Schmücken des Baumes dafür sorgt, dass die Dekoration üppig wirkt, sind Tierfiguren mit Federn, vor allem Vögel, die traditionell Teil des Baumschmucks sind. Heuer sind das vor allem Schwäne und Pfauen mit weißen Federn beziehungsweise echten Pfauenfedern.

Der zweite Schwerpunkt beim Baumschmuck sind in liebevoller Detailarbeit gestaltete Engel in allen Variationen, hier zum Beispiel von der  Wiener Engelwerkstatt Zscholli.

Generell gilt: Schmale Bäume lassen sich leichter schmücken als breitere mit ausladenden Ästen. Ob das Gesamtbild letztlich stimmig ist, hängt auch von der Art der Aufhängung (zum Beispiel mit  weißen Bändern oder neutral mit Metalhaken) ab, diese sollte möglichst einheitlich sein.

Kerzen oder Lichterkette?

Ob Kerzen oder elektrische Beleuchtung ist eine Frage der Sicherheit. Mit warmweißen Lichterketten ist man auf der sicheren Seite, das ist vor allem dann wichtig, wenn kleine Kinder oder Haustiere im Spiel sind. Wer den Baum mit Kerzen schmückt, muss Vorsichtsmaßnahmen setzen.

„Das Licht ist freilich schöner mit echten Kerzen“, sagt der Stylist. Je nach Farbgestaltung würde seine Wahl auf honiggelbe oder rote Kerzen fallen.  

Christbaumspitze oder Schleife

Ob Christbaumspitze oder dekorative Schleife,  das ist  die abschließende Frage. Die Christbäume im Geschäft der Österreichischen Werkstätten zieren  großformatige Schleifen. „Wenn die Spitze verzweigt ist, dann lässt sie sich nicht in eine Spitze zwängen“,  begründet Arnold Haas.

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