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freizeit
04/08/2021

Überraschung! Supermodel Laetitia Casta wurde wieder Mama

Die Französin hatte ihre Schwangerschaft geheim gehalten. Was der Name ihres Babys bedeutet.

von Alexander Kern

Dieses Baby ist eine Überraschung. Unbemerkt von der Öffentlichkeit ist Laetitia Casta erneut Mutter geworden: Bereits am 17. März hat das französische Supermodel einen Sohn namens Azel zur Welt gebracht. Ein Vorname, der nicht zufällig ausgewählt wurde, so das französische Magazin „Public“. Er leite sich ab von einem hebräischen Wort, das „edel“ bedeutet.

Vater ist Schauspieler und Regisseur Louis Garrel. Seit 2017 ist die 42-Jährige mit dem fünf Jahre jüngeren Landsmann verheiratet, die Hochzeit fand in Castas Heimat Korsika statt. Garrel ist selbst ein Star. Mit seiner Rolle im Drama „Die Träumer“ von Star-Regisseur Bernardo Bertolucci und an der Seite von Eva Green („James Bond 007: Casino Royale“) wurde er international bekannt. Ein Glamourpaar. Das sein Privatleben allerdings fern des Scheinwerferlichts lebt und Wert auf Diskretion legt.

Patchwork-Familie

Azel ist nicht das erste Kind von Laetitia Casta, allerdings das erste mit Garrel. Ihr neugeborener Sohn wird Teil einer Patchwork-Familie. Casta hat bereits drei Kinder: Aus einer Beziehung mit dem Fotografen Stéphane Sednaoui stammt ihre Tochter Sahteene (heute 20 Jahre alt), aus der Verbindung mit dem italienischen Schauspieler Stefano Accorsi, den sie bei Dreharbeiten kennenlernte, der Sohn Orlando (14) und die Tochter Athena (11).

Garrel wiederum adoptierte 2009 das senegalesische Mädchen Oumy mit seiner damaligen Partnerin Valeria Bruni-Tedeschi, der Schauspieler-Schwester von Carla Bruni, Frau von Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy. „Ich finde starke Frauen attraktiv“, bekannte er einmal in einem Interview mit dem Magazin der Süddeutschen Zeitung. Sein Vater Philippe Garrel war einst mit der Velvet Underground-Sängerin Nico liiert.

Supermodel, Muse, Nationalheldin 

Mit Laetitia Casta hat Garrel sich ebenso eine gleichsam starke wie prominente Frau geangelt. Entdeckt wurde sie bei einem Familienurlaub am Strand. Mit 16 avancierte sie zum prestigeträchtigen Kampagnengesicht für den US-Designer Guess. Ihr Aufstieg zum Supermodel begann. Fortan war sie auf mehr als 100 Titelseiten zu sehen, von „Vogue“ bis „Elle“. Die schöne Korsin warb für Victoria’s Secret und L’Oréal und modelte für Chanel, Yves Saint Laurent, Louis Vuitton, Ralph Lauren und viele mehr. Und sie schwang sich zu höchsten nationalen Ehren hoch: Die Büste der französischen Ikone Marianne wurde 1999 nach ihrem Ebenbild entworfen.

Seit Langem tritt Casta auch als Schauspielerin auf. So war sie etwa mit Gérard Depardieu in „Asterix und Obelix gegen Caesar“ zu sehen, als Heldin in der Bestseller-Verfilmung „Das blaue Fahrrad“, als Geliebte von Richard Gere in „Arbitrage“ oder als Brigitte Bardot in „Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte“. 2016 feierte sie ihr Regie-Debüt. Wenn möglich tritt sie derzeit im Theater auf (als Klavierlegende Clara Haskil).

Sie mag es privat

Für ihr Leben abseits der Kamera besteht Laetitia Casta auf strikte Privatsphäre. Selbst in einem im April erschienenen Interview mit „Marie Claire“ schwieg sie sich über ihre Schwangerschaft aus. Für die Öffentlichkeit sei das nicht von Belang, ließ sie wissen. „Wenn die Leute möchten, dass ich über etwas anderes als meine Arbeit spreche, frage ich mich immer: Was soll ich über mich selbst sagen? Wer interessiert sich dafür? Was für mich am wichtigsten ist, ist das Spiel. Darin liegt das Beste von mir, nirgendwo anders.“

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