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Freizeit
07/23/2021

Kult-Looks: Diese Frisuren machten Stars

Pagenkopf, Pony oder Vokuhila: Welcher Haarschmuck für Furore sorgt - heute und damals.

von Bernhard Praschl

Mireille Mathieu, der "Spatz von Avignon", feierte gestern ihren Geburtstag. 75 Jahre! Und gefühlte 60 Jahre davon in derselben Frisur. Der Pagenkopf ist das Markenzeichen der Chansonnette, die im Laufe ihrer immer noch anhaltenden Karriere mehr als 190 Millionen Tonträger verkauft hat.

 

Sängerin Mireille Mathieu wird 75

Oder die Beatles. Fast von Beginn an verdankten die Fab Four aus Liverpool ihren Erfolg ihrem Look. Ihre Pilzkopffrisur (englisch: mop-top) war die Kreation von Astrid Kirchherr, der im Vorjahr verstorbenen ehemaligen Fotografin der Hamburger Illustrierten Stern. Man sieht, ein Haarschnitt, der für Aussehen sorgt und über die Jahre gleich bleibt, kann durchaus der Schlüssel für den Erfolg sein.

Legendär auch die Tolle von Elvis oder der Vokuhila - für "vorne kurz, hinten lang" - von Eighties-TV-Held MacGyver (Richard Dean Anderson).

Die Friseur, dein Freund

Dabei konnte es schon vorkommen, dass sie erst langsam zusammenwachsen mussten: der Schnitt und der Star.

Von Jennifer Aniston etwa ist bekannt, dass die Schauspielerin anfangs dem fransigen Stufenschnitt ihrer Figur "Rachel" in der Serie "Friends" wenig abgewinnen mochte. Und was geschah? Genau dieser Look verhalf nicht nur ihr, sondern auch dem millionenfach kopierten "Jennifer-Aniston-Style" zum Durchbruch.

Vor Kurzem war "Friends"-Reunion. Trägt Jennifer Aniston nach mehr als einem Vierteljahrhundert immer noch den "Jennifer-Aniston-Style"?

Yes! Ein kürzlich gepostetes Instapic beweist, dass der Star nach wie vor mit seinem Style zusammengewachsen ist.

Oder Amy Winehouse, die heute 10-jährigen Todestag hat. Jede andere hätte mit dem schon aus der Mode geratenen "Beehive" bzw. "Bienenstock" hoffnungslos daneben ausgesehen. Bei der Soulsängerin aber passte genau diese Frisur perfekt zu ihrem Charakter und auch ihren Songs.

Und Meg Ryan? Ja, auch sie schaut sich immer noch ziemlich ähnlich - dank ihren legendären Bobs.

Genau so wurden die beiden zu Ikonen der Filmgeschichte: Meg und der Bob. Unten der Beweis, dass ihre Frisur immer noch sitzt: Meg Ryan jüngst beim Filmfestival in Locarno.

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Varianten des guten, alten "Bob" trugen auch etwas dazu bei, dass die Popstars Victoria Beckham und Rihanna zum Markenzeichen wurden. Asymetrisch geschnitten nennt sich der Style "Pob".

Vorsicht beim Nachahmen: Dieser Style steht nicht jeder. 

Interessant, dass selbst jene, die ohne Kopfhaar durch die Welt gehen, ein Stylevorbild haben. Meister Proper. Und noch interessanter dabei: Die bereits 1957 als "Mr. Clean" entwickelte Werbefigur des US-amerikanischen Unternehmens Procter & Gamble für Haushaltsreiniger wurde vom gebürtigen Wiener Grafiker Fritz Siebel (1913-1991) entworfen.

Als die Produkte mit Meister Proper auf der Flasche oder Dose Anfang der 1970er-Jahre auch in Deutschland und Österreich auf den Markt kamen, überstiegen ihre Verkäufe rasch die Konkurrenz.

Vor ein paar Jahren erlangte Meister Proper neue Popularität: durch einen witzigen Werbeclip mit dem dementsprechend gestylten britischen Popduo Right Said Fred. 

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