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freizeit Mode & Beauty
12/31/2020

Was wir 2021 anziehen und essen - und was Kylie Jenner damit zu tun hat

Und: Welche Frisurentrends es sich auszuprobieren lohnt und warum die Mittagspause künftig ganz anders gestaltet wird.

von Maria Zelenko, Anita Kattinger

Die gesunden Neujahrsvorsätze sind dank einer Hülsenfrucht leichter denn je umzusetzen. Das glutenfreie, kohlenhydratarme Fruchtfleisch des Johannisbrotbaums könnte einer der größten Superfood-Trends 2021 werden. Wer den inneren Schweinehund endgültig besiegen will, stellt im neuen Jahr zusätzlich seine Sportroutine (zumindest in zeitlicher Hinsicht) auf den Kopf. Vorerst nur Lust auf gemütliche Stunden auf dem Sofa? Dann schon jetzt online ein paar Fotos der neuen Haartrends suchen und am Handy abspeichern. Der nächste Friseurtermin kommt ganz bestimmt.

Neue Mode, die positiv stimmt

Wie viel Prozent des Kleiderschranks wurden 2020 benötigt? Meist ging der Griff zu Jogginghose und Kuschelpullover, zwischendurch fanden zumindest Bikini und Badehose ein wenig Beachtung. 2021 wird endlich ein Stück näher an Normalität herangerückt – auch in modischer Hinsicht.

Die Designer gehen jedenfalls mit viel Optimismus ins neue Jahr: Exotische Muster machen Vorfreude auf den nächsten Urlaub und Puffärmel sowie Rüschen verleihen den Frühjahr/Sommer-Kollektionen eine Prise Romantik. Positiv stimmt auch die allgemeine Entwicklung der Modebranche: Befeuert durch die Pandemie wird laut dem Fashion Report 2021 von McKinsey und dem Branchenmagazin Business of Fashion der Nachhaltigkeitsaspekt immer wichtiger: Für mehr als drei von fünf Kunden spielt der ökologische Abdruck bei Kaufentscheidungen eine große Rolle. Als Reaktion darauf sind zirkuläre Konzepte für Modeunternehmen zunehmend nicht mehr nur Nischen- , sondern Kernthema.

Das Haar einer Meerjungfrau

Selten war der Friseurbesuch schon vorab mit so viel Nervenkitzel verbunden wie heuer: Wird der Salon offen sein oder doch wieder schließen müssen? 2021 ist das Haarstyling deshalb vor allem eines: unkompliziert. Langhaarige Frauen können sich an Mermaid Hair, kleinen, sehr nah am Ansatz beginnenden Locken, ausprobieren. Kurzhaarige müssen nicht ständig zum Nachschneiden: Der Undone Bob wird vorne durchgestuft und hinten gerade geschnitten.

Akkurates ist auch auf Männerköpfen passé. Der sogenannte Bro Flow feiert sein Comeback. Dahinter verbirgt sich mittellanges, weich fallendes Haar, das leicht gelockt ist. Wer von Natur aus nicht mit Bewegung im Haar gesegnet ist, fragt beim Friseur künftig ganz selbstverständlich nach einer Dauerwelle.

Lunchtime Workouts werden uns fit halten

Seit bald einem Jahr arbeiten unzählige Menschen fast nur noch von Zuhause aus. Das hat auch weiterhin Einfluss auf die Sportroutine. Wurde früher entweder in den frühen Morgenstunden oder abends geschwitzt, verzeichnete der Online-Sportkursanbieter ClassPass zuletzt die meisten Logins zu einer ganz anderen Uhrzeit: Die Mittagspause wird immer populärer, um etwas für die eigene Fitness zu tun. 2021 wird das Thema Homeoffice präsent bleiben – und das sogenannte Lunchtime Workout wohl noch mehr in den Fokus rücken. Die Verbindung von körperlichem Training und geistiger Entspannung setzt sich immer mehr durch: Yoga und Pilates boomen aufgrund ihrer sportpsychologischen Ebene.

Das Johannisbrot kehrt zurück

Die ältere Generation unserer Leser und Leserinnen wird sich noch an Bockshörndl als Gabe im Nikolaussackerl erinnern. Heute kennen viele den immergrünen Johannisbrotbaum (auch Bockshörndl, Karuben- oder Karobbaum) mit seinen violett-braunen geschlängelten Hülsenfrüchten aus ihren Urlauben am Mittelmeer. Das nahrhafte Fruchtfleisch kann frisch, getrocknet oder vermahlen verzehrt werden: Vor allem geschmacklich erinnert die Hülsenfrucht mit ihren fruchtigen, karamellartigen Aromen an Kakao.

In der Lebensmittelindustrie wird Johannisbrot wegen seiner wasserbindenden Eigenschaft als Verdickungsmittel (E410) eingesetzt. Was ist also neu? Die Vermarktung als veganes, glutenfreies, kohlenhydratarmes Superfood steht uns noch bevor.

Okonomiyaki – oder was Du willst

Der Name des japanischen Gerichts bedeutet frei übersetzt „Brate, was Du willst“: Okonomiyaki ist eine Kreuzung aus Omelette und pikanten Palatschinken. Die Grundzutaten sind Eier, Mehl, Wasser, Weißkraut und Dashi, ein Fischsud. Alle Zutaten – je nach Belieben und Geschmack – werden in einer Schüssel vermischt und dann auf dem japanischen Tischgriller Teppan ausgeleert und beidseitig zu einer Art Palatschinke gebacken.

Angerichtet wird mit Ingwer, Mayonnaise und einer speziellen Sauce. Wer sich noch an den Hype um die japanische Nudelsuppe Ramen erinnern kann, glaubt gerne, dass wir bald die japanischen Palatschinken als schnelles Mittagessen bestellen werden.

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