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freizeit Mode & Beauty
04/06/2021

Tschüss, Flüssigprodukt: Feste Seife feiert ihr Comeback

Der Umwelt zuliebe wird zunehmend auf flüssige Varianten verzichtet.

von Maria Zelenko

Sie schien so gut wie ausgedient zu haben. Vom populären Produkt, für das einst Stars wie Marilyn Monroe und Judy Garland als Werbegesichter fungierten, rutschte die feste Seife in den vergangenen Jahrzehnten Stück für Stück in Vergessenheit. Die flüssige Variante wurde zum Standard in Badezimmern: Gut schäumend und in hübsch designten Flaschen verpackt – das feste Produkt konnte nicht mehr mithalten.

Doch gerade die optisch ansprechende Verpackung ist der Kundschaft zunehmend ein Dorn im Auge. In den meisten Fällen aus Plastik hergestellt, landet diese nach dem Aufbrauchen des Inhalts im Müll und belastet die Umwelt. „Feste Produkte hingegen kommen meist mit einer einfach zu recycelnden Papier- oder Kartonverpackung aus“, sagt Lena Franz vom Kosmetikunternehmen Team Dr. Joseph. Die Südtiroler Firma bietet neuerdings auch Seifenstücke an. „Anstatt zu fragen, wie wir mehr Kunststoff recyceln können, haben wir nach Wegen gesucht, wie wir überhaupt weniger davon verbrauchen können.“ Man gehe damit auf die verstärkte Nachfrage nach plastikfreien Produkten ein.

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Auf Hauttypen abgestimmt

Wie früher mit einem Universal-Seifenstück den ganzen Körper reinigen, muss heute niemand. Neben Naturkosmetikherstellern produzieren mittlerweile zahlreiche Anbieter nicht nur feste Produkte für die Hände, sondern auch für den Körper und sogar die Haare. Die Wiener Dermatologin Verena Beck bietet etwa Seifenstücke an, die auch auf zu Akne neigende oder sensible Haut abgestimmt sind.

Die Hautärztin begrüßt die Rückbesinnung auch aus einem anderen Grund: „Pumpspender verleiten zur Verwendung einer zu großen Seifenmenge. Dabei braucht unsere Haut das Einseifen von Kopf bis Fuß gar nicht.“ Die Mär vom unhygienischen Seifenstück, auf dem sich schädliche Bakterien sammeln, stimme übrigens nicht: „Studien haben gezeigt, dass man sich nicht vor einer Besiedelung fürchten muss.“ Wichtig sei dennoch, dass es richtig gelagert wird. „In einer Schale, wo das Wasser abfließen und die Seife gut trocknen kann.“

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