Halloween: Das Gruselfest lässt die Kassen klingeln

In den USA kurbelt Halloween die Wirtschaft an.
Die USA sind trotz Corona in Partylaune. Auch Österreich macht gute Geschäfte mit „Süßes oder Saures“.

„Und hier sind meine Toten!“ Cheryl Seward ist stolz auf ihre Halloween-Dekoration. Totenköpfe und Skelette aus Kunststoff säumen den Weg zu ihrem Haus. Landesweit spannen sich derzeit Spinnweben und riesige Plastikspinnen über Amerikas Vorgärten und Stadthäuser, Stoff-Gespenster hängen in den Bäumen. Geschnitzte Kürbisse leuchten in die Nacht und zeigen, dass „Trick or Treat“ in diesem Haus willkommen ist.

Der Halloween-Brauch „Süßes oder Saures“, bei dem Kinder am 31. Oktober um Süßigkeiten betteln oder sonst Streiche spielen, ist auch in Österreich auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr haben die Geschäfte von Wien bis Bregenz mehr als 49 Millionen Euro umgesetzt. Die Palette reicht von Naschzeug über Computerspiele bis zu Schminkutensilien und Kostümen. Heuer bremsen steigende Corona-Zahlen die Umzugslaune. Erst jüngst appellierte Gesundheitsminister Rudolf Anschober, in den Herbstferien möglichst zu Hause zu bleiben und Halloween heuer auszulassen.

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