Michael Dangl als Philippe (links) und Nikolaus Okonkwo als Driss

© APA/SEPP GALLAUER

freizeit
01/22/2014

Freizeitrose für Michael Dangl

Für die kulturelle Leistung der Woche.

von Peter Jarolin

Eine wahre Geschichte, ein Buch, ein Film, ein Theaterstück und ein Ausnahme-Schauspieler: Mit "Ziemlich beste Freunde" hat das Theater in der Josefstadt in den Kammerspielen einen Hit gelandet. Auch und vor allem dank Michael Dangl, der als Philippe Pozzo di Borgo brilliert. Und das, obwohl sich Dangl rollengemäß den ganzen Abend lang nicht bewegen darf, sondern im Rollstuhl sitzt. Als Philippe ist er nämlich vom Hals abwärts gelähmt, findet dank seines Pflegers Driss aber zu neuem Lebensmut. Wie Dangl dabei "nur" mit Worten und beredter Mimik diesem Philippe (ihn gibt es wirklich) Leben einhaucht, ist einfach fantastisch. Denn Dangl gelingt es, jeden Anflug von Rührseligkeit zu vermeiden. Sein Philippe ist berührend, unfassbar komisch und auf den Punkt genau "verkörpert". Gemeinsam mit Nikolaus Okonkwo (Driss) und Silvia Meisterle sorgt Dangl in "Ziemlich beste Freunde" (Regie: Michael Gampe) für eine theatralische Sternstunde.

DIE FREIZEIT VERLEIHT FÜR DAS AUSSERGEWÖHNLICHSTE KULTURELLE ERLEBNIS JEDE WOCHE EINEN ROSENSTRAUSS VON IHREN ÖSTERREICHISCHEN FLORISTEN UND WIENER GÄRTNERN.

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