© Marco Anelli

freizeit
01/22/2014

Freizeitrose für Rufus Wainwright & Janis Kelly

Für die kulturelle Leistung der Woche.

von Barbara Mader

Poplieder, von Opernsängern interpretiert, können eine heikle Sache sein. Umgekehrt geht es sich selten aus, wenn Popsänger sich an klassischer Musik versuchen. Im Festspielhaus St. Pölten ist sich das vergangenen Sonntag bestens ausgegangen: Der kanadische Singer-Songwriter Rufus Wainwright und die schottische Sopranistin Janis Kelly traten zum Genre-übergreifenden Abend an und begeisterten sowohl Klassik- als auch Pop-Fans. Kelly interpretierte Wainwrights Kunstlieder "All Days are Nights – Songs for Lulu", deren dramatischer Gestus wunderbar zu ihrer Opernstimme passte, mit Augenzwinkern und ohne auf die leisen Zwischentöne zu vergessen. Im zweiten Teil des Abends sangen Kelly und Wainwright gemeinsam und auch das Duett Oper-Pop funktionierte erstaunlich gut: Selbst die gemeinsame Interpretation des oft heiklen Cohen-Songs "Hallelujah" gelang berührend, aber kitschfrei.

DIE FREIZEIT VERLEIHT FÜR DAS AUSSERGEWÖHNLICHSTE KULTURELLE ERLEBNIS JEDE WOCHE EINEN ROSENSTRAUSS VON IHREN ÖSTERREICHISCHEN FLORISTEN UND WIENER GÄRTNERN.

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