© Christoph Meissner

freizeit
02/07/2015

Freizeitrose für Julian Loidl

von Barbara Mader

Es hat schon einen Grund, warum die großen Klassiker nie aus der Mode kommen. Sie sind einfach gut. Das TAG (Theater an der Gumpendorfer Straße), eines der interessantesten Off-Theater Wiens, hat sich nun an eine Neuinterpretation des wahrscheinlich „klassischsten“ aller deutschen Klassiker gewagt und präzise herausgearbeitet, warum Goethes Faust der moderne Mensch der saturierten westlichen Gesellschaft schlechthin ist. Weiß alles, hat alles und fragt sich ständig: Wozu? Julian Loidl in der Hauptrolle entwickelt sich bravourös vom verzweifelt Sinnsuchendem, der „leider mit IQ geschlagen“ ist, zum besessenen Liebeswahnsinnigen, der über Leichen geht und zuletzt vor den Trümmern seines Strebens steht. Eine tolle Leistung, nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass Loidl die Rolle kurzfristig übernommen hat. Loidl, seit 2012 Ensemble-Mitglied des TAG, ist demnächst auch im ORF in den „Cop Stories“ sowie in der Schalko-Serie „Altes Geld“ zu sehen.

DIE FREIZEIT VERLEIHT FÜR DAS AUSSERGEWÖHNLICHSTE KULTURELLE ERLEBNIS JEDE WOCHE EINEN ROSENSTRAUSS VON IHREN ÖSTERREICHISCHEN FLORISTEN UND WIENER GÄRTNERN.

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