Pommes um 200 Dollar

Achtung, die Flasche Dom Perignon ist nicht inbegriffen.

© Serendipity3

freizeit Essen & Trinken
07/21/2021

Die teuersten Pommes der Welt: Champagner, Trüffel und Goldstaub

Das New Yorker Restaurant Serendipity3 serviert die exklusivsten Pommes der Welt - um 200 US-Dollar pro Portion!

von Annemarie Josef

Was müssen Pommes können, um ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen zu werden? Sehr lang sein? In gigantischen Mengen zubereitet werden? Das wäre eine Möglichkeit. 

Bitte eine Portion Luxus-Pommes

Aber es geht auch anders. Das New Yorker Restaurant Serendipity3 hat sich dafür entschieden, den Rekord mit den teuersten Pommes frites der Welt aufzustellen. Schon der Name soll das Beste vom Besten versprechen: „Creme de la Creme Pommes frites“, heißt der Luxus-Snack. Der Preis: schlappe 200 Dollar (umgerechnet 170 Euro). Das scheint Ihnen zu viel? Gehören Erdäpfel doch zu den günstigsten Lebensmitteln.

Gänseschmalz und Champagner

Nun, es sind die Zutaten, die die fettigen frittierten Stäbchen aus Kartoffeln aufpimpen. Schon beim Produkt fängt es an: Hier wird nämlich eine besondere Sorte verwendet: Chipperbeck aus Kalifornien. Eine Sorte, die es sonst nirgends auf der Welt gibt. Die Stäbchen werden dann in Champagner blanchiert, zum Beispiel in Dom Perignon. Natürlich wird das Ganze nicht in irgendeinem Fett wie am Standl ums Eck frittiert, sondern in Gänseschmalz aus Süwestfrankreich. Nicht ein Mal, nicht zwei Mal, sondern: drei Mal!

Trüffel und Goldstaub

Das ist aber längst nicht alles bei dieser Luxus-Variante: Zum Snack gehören schwarze Trüffel aus Umbrien, und es wird die so genannte Mornaysauce gereicht, die aus Trüffelbutter, Bio-Schlagobers von Jersey-Kühen sowie getrüffelten Gruyère-Käse aus der Schweiz besteht. Serviert werden die "Creme de la Creme Pommes frites" übrigens auf einer Arabesque-Platte, die Sauce in einem Schälchen aus dem legendären französischen Baccarat-Kristall. Nicht, dass Sie denken, Platte und Schälchen gehören einem dann. Nein, das tun sie nicht. Dafür ist die Deko nicht zu verachten. Das Auge isst ja schließlich mit: Trüffel-Pecorino aus Kreta, gehobelter Sommertrüffel aus Italien und 23-karätiger Goldstaub aus irgendwo.

Luxus auch für den Burger

Wer also mal nach New York fährt und nicht weiß, wohin mit seinem Geld: probieren Sie es aus. Zudem ist das Serendipity3, das es bereits seit 1954 gibt, berühmt für seine glamourösen Gäste. Namen wie Marilyn Monroe und Andy Warhol gingen hier schon ein und aus. Heute sind es Beyoncé und Kim Kardashian. Da braucht es eben Luxus, auch beim Snacken. Die Gäste können dann sogar ein paar weitere Gerichte wählen, die es auch schon ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft haben: Einen Burger namens „Le Burger Extravagant“ und den „Luxe Milkshake“ etwa. Ein Schelm, wer glaubt, dass das alles nur ein gelungener Marketinggag ist. Immerhin wurde der Eintrag ins begehrte Buch der Rekorde schon das zehnte Mal erreicht, so die aktuelle Meldung aus New York.

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