© Chris Dunlop

Das Buch meines Lebens
03/12/2016

Danielle de Niese: Das Buch meines Lebens

über „Der große Gatsby“ von Francis Scott Fitzgerald

von Sabine Edelbacher

Es ist eines meiner allzeitigen Lieblingsbücher und derart fesselnd in inspirierender Prosa geschrieben, dass Alltagssprache unter Fitzgeralds Händen zu etwas wie aus einer anderen Welt gerät. Die Figuren sind alles andere als perfekt, sie handeln vielfältig und unberechenbar. Großartig ist das Widerspiegeln der grenzenlosen Möglichkeiten der amerikanischen Einstellung. Nebenbei hält er die Folgen der langsamen Abnützung von Macht und Geld fest, und hiermit sogar das Wesen des amerikanischen Traumes selbst. Und trotz allem lädt mich der gesamte Romantext dazu ein, wie Gatsby an sein immerwährendes grünes Licht, an eine ewige Hoffnung zu glauben – dieses leuchtet ewig durch die Jahrhunderte wie dieser zeitlose Roman.

* Die amerikanische Star-Sopranistin ist als Poppea in G. F. Händels „Agrippina“ zu sehen: Theater an der Wien, ab 18. März, Karten 01/588 85, www.theater-wien.at, www.danielledeniese.com

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