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23.06.2017

Was Schüler und Studenten von einem Ferien-Job erwarten können

Viele Schüler und Studenten arbeiten in den Sommer-Ferien. Was Schüler und Studenten von einem Ferien-Job erwarten können- hier ein kurzer Überblick.

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Wenn Jugendliche 15 Jahre alt sind,
dürfen sie sich einen Ferien-Job suchen.
Die Meisten suchen sich in den Sommer-Ferien
Arbeit für 1 Monat.
Dabei arbeiten sie im Unternehmen mit,
sammeln Erfahrungen und verdienen Geld.
Außerdem wird ihnen die Arbeit gezeigt
und sie lernen die Firma kennen.

120 Praktikanten bei „ Bosch
Die Personal-Leiterin von der Firma „ Bosch“,
Johanna Hummelbrunner
ist für ein umfassendes Praktikanten-Programm verantwortlich.
Praktikanten sind Schüler oder Studenten, die für bestimmte Zeit
in einer Firma arbeiten, dort aber nicht fix beschäftigt sind.
Johanna Hummelbrunner sagt, dass sie allein in Wien
100 technische Ferial-Praktikanten haben und 20 kaufmännische.
Ferial-Praktikanten sind Studenten oder Schüler,
die sich in den Ferien einen Ferien-Job suchen,
um Erfahrungen für ihre Ausbildung zu sammeln.

Johanna Hummelbrunner sagt außerdem:
Es ist wichtig, gerade in Arbeitsbereichen
wo hauptsächlich Männer arbeiten,
das Interesse von Frauen zu fördern.
Hummelbrunner sagt dazu:
„Wir sind deshalb stolz, auch heuer wieder 50 Prozent
junge Frauen für unsere technischen Praktika gewonnen haben“.

Künftige Mitarbeiter
Firmen brauchen Ferial-Praktikanten, um in Zukunft
mögliche Mitarbeiter zu bekommen.
Vor allem im technischen Bereich,
wo es besonders wenige Mitarbeiter gibt.
Johanna Hummelbrunner sagt, dass viele der Praktikanten
nach dem Schul-Abschluss beginnen, bei Bosch zu arbeiten.
Man will als Arbeitgeber vor allem, dass junge Menschen
sich für die Arbeit in der Firma interessieren.

Für viele Firmen ist die Kontakt-Aufnahme zu jungen Mitarbeitern
so wichtig, dass es ihnen egal ist, dass Kurzzeit-Aushilfen
nicht sehr viel Arbeit leisten können.
In einer Umfrage kam heraus, dass viele Firmen finden,
dass Praktikanten nicht lange genug da sind.
Sie sagen: „Sobald sie eingeschult sind,
sind sie auch schon wieder weg“.