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07.12.2018

Video warnt vor Kindersex-Touristen

Kürzlich wurde ein Video veröffentlicht, in dem vor Kindersex-Touristen gewarnt wird. In dem Video gibt es auch einige Tipps für Urlauber, wie sie mögliche Kindersex-Touristen melden können.

Link zum Original-KURIER-Artikel

In einigen Ländern werden Kinder dazu gezwungen,
dass sie für Geld Sex mit Erwachsenen haben.
Das ist verboten.

Vor Kurzem hat das „Bundes-Kriminalamt“ ein Video veröffentlicht,
das vor Kindersex-Touristen warnen soll.
Das Video heißt „Nicht wegsehen“.

Das Bundes-Kriminalamt ist die Kriminalpolizei in Österreich.
Kindersex-Touristen sind Menschen, die ein Land besuchen,
um dort Sex mit Kindern zu haben.

In dem Video gibt es einige Tipps für Urlauber,
was sie bei Auffälligkeiten zwischen einem Kind
und einem möglichen Sex-Touristen tun können.
Das Video wird am Flughafen Schwechat und
in den Zügen der ÖBB gezeigt.

Wenn Erwachsene Sex mit Kindern und Jugendlichen haben,
ist das strafbar.
Die Kinder erleiden dadurch schlimme Verletzungen
an Körper und Seele.
Der Täter kann nicht nur im Ausland, sondern
auch in seinem Heimatland verhaftet werden.

Das Bundes-Kriminalamt erklärt, dass es bei Kindersex-Touristen
2 Arten von Tätern gibt.
Der eine fliegt gezielt in ein Land, um Sex mit Kindern zu haben.
Die andere Art von Tätern sind Gelegenheits-Täter.
Sie haben im Urlaub Sex mit Mädchen und Buben,
wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.
Das passiert vor allem in Asien und Afrika.
Es passiert aber auch in Europa.

Die Kinder-Hilfs-Organisation UNICEF meint,
dass es auf der ganzen Welt ungefähr 2 Millionen Mädchen
und Buben gibt, die zum Sex mit Erwachsenen gezwungen werden.
Einer der Gründe für Prostitution von Kindern unter 18 Jahren
sind wirtschaftliche und soziale Probleme in vielen Ländern.
Prostitution bedeutet, wenn eine Person Sex gegen Bezahlung anbietet.
Armut, eine fehlende Schulbildung und keine Berufsausbildung
zwingen viele Kinder dazu, Sex gegen Geld anzubieten.

Im Bundes-Kriminalamt gibt es eine Meldestelle
für Kindersex-Tourismus.
Experten sagen, betroffene Kinder trauen sich nur selten,
anderen Menschen von dem sexuellen Missbrauch zu erzählen.
Laut Experten ist deswegen wichtig,
dass Hinweise von unbeteiligten Personen an die Polizei
weitergegeben werden.
Die Meldestelle kann man im Internet
unter meldestelle@interpol.at erreichen.

Das Video vom Bundes-Kriminalamt findet
man auf der Internet-Seite „ YouTube“ unter
folgendem Link:

https://youtube.com/watch?v=fK1Q0_q7AzE