© /Ida Metzger

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12/19/2016

Österreichischer Verteidigungs-Minister brachte Kindern Kleidung

Der österreichische Verteidigungs-Minister, Hans-Peter Doskozil brachte Flüchtlings-Kindern, in Jordanien Bälle und Winter-Kleidung.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Am Mittwoch, 14. Dezember war der österreichische
Verteidigungs-Minister Hans-Peter Doskozil
bei einem Staats-Besuch in Amman.
Amman ist eine Stadt in Jordanien.
Dort leben viele Flüchtlinge aus Syrien.
Doskozil brachte den Flüchtlings-Kindern Winter-Kleidung und Bälle mit.
2 Bundesheer-Hubschrauber lieferten für 5000 Flüchtlings-Kinder
11 Tausend Kilogramm Kleidung und 200 Bälle.

Hans-Peter Doskozil sagt:
„Damit können 5000 Flüchtlingskinder unterstützt werden.
Wir können nicht immer nur davon sprechen,
vor Ort Hilfe leisten zu wollen.
Diese Aktion soll nur der Auftakt sein“.
Damit meint er, dass wir auch wirklich was tun müssen
und, dass diese Aktion erst der Anfang sein soll.

Keine Winterjacke konnte
die Kinderaugen so zum Strahlen bringen, wie die 200 Bälle.
Doskozil hat für die Aktion ein ganz besonderes Hilfs-Projekt ausgesucht,
20 Schulen unterrichten dabei in Jordanien 700 Flüchtlinge.

Als er das Klassenzimmer betreten hat,
wurde der Verteidigungs-Minister begrüßt mit dem Satz:
„Thank you, Namsa“ .
Das bedeutet, „Danke Österreich“.
Das Hilfs-Projekt hat Hans-Peter Doskozil
gemeinsam mit der Volkshilfe, dem Samariterbund,
und dem Bundesheer ins Leben gerufen.

Doskozil sagte nachdenklich:
„Einige Kinder lächeln, aber man sieht auch viele Gesichter,
die nichts zu lachen haben“.
Die Kinder sitzen mit Hauben, Pullovern und Jacken
in den Klassen-Zimmern.
Weil die Schule schlecht beheizt ist, hat es nur 15 Grad.

Es fehlt an Unterrichtsmaterial, Essen, Kleidung
aber vor allem fehlt es an Liebe und Selbstwert-Gefühl.
Eine der Lehrerinnen sagt:
„Wir müssen den Eltern das Gefühl geben, dass ihre Kinder eine Zukunft haben“.

Die Lehrerin sagt, dass Mädchen wegen Geldsorgen jung verheiratet werden
oder Burschen an gewalttätige Gruppen verkauft.
So bezahlen die Familien ihr Leben.
Der Großteil der Flüchtlings-Familien ist sehr arm.
Die Lehrerin sagt auch: „Dagegen hilft nur Bildung“.

Schon im Frühjahr 2017 möchte Doskozil
den nächsten Transport nach Jordanien organisieren.

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