Einfache Sprache
18.10.2017

London: Mann flüchtete in den Wald, um seiner Frau zu entkommen

Malcolm Applegate lebte 10 Jahre im Wald. Er ist vor seiner Frau geflohen, weil sie ihn kontrolliert hat.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Vor mehr als 10 Jahren,
ist Malcolm Applegate in den Wald geflüchtet,
um seiner Frau zu entkommen.
Er sagte, seine Frau hat ihn kontrolliert.

Applegate arbeitete als Gärtner in einem Seniorenheim.
Er liebte die Arbeit als Gärtner und arbeitete viel.
Nach seiner Hochzeit wurde sein Leben anders.
Seine Frau störte das lange Arbeiten von ihrem Mann.
Es kam immer wieder zum Streit zwischen den beiden.
Seine Frau wurde immer wütender,
weil ihr Mann so viel arbeitete
und dadurch wenig Zeit für sie hatte.
Sie verlangte von ihm,
seine Arbeitsstunden zu verkürzen
und kontrollierte ihn.

Das Verhalten seiner Frau wurde ihm zu viel
und er entschied sich, für immer zu gehen.
Er packte seine Sachen und ging in den Wald,
ohne jemanden ein Wort zu sagen.

10 Jahre lang lebte Applegate im Wald.
Er schlief unter dem Gebüsch.
Applegate arbeitete als Gärtner
im Seniorenheim weiter.
Er genoss sein freies Leben.
Seine Familie wusste von seinem neuen Leben nichts.
Er galt als vermisst.

Ein Freund erzählte Applegate
von einem Wohnhaus für Obdachlose.
Er dachte über diese Art zu wohnen nach
und stellte sich im Wohnhaus vor.
Jetzt wohnt er in dem Wohnhaus für Obdachlose,
„Emmaus Greenwich“ in London, in einem schönen Zimmer.

Applegate hat jetzt auch zum 1. Mal seit 10 Jahren
wieder Kontakt zu seiner Schwester.
Seine Schwester dachte, er ist tot.

Applegate verbringt seine Zeit mit verschiedenen Arbeiten.
Zum Beispiel sammelt er Geld für wohltätige Zwecke.
Er ist dankbar eine 2. Chance bekommen zu haben.
Er ist mit seinem Leben wieder zufrieden.