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12/11/2018

Knochen von der ersten Heiligen in Österreich gefunden

Durch Untersuchungen konnten Forscher mehr über sehr alte Knochen von der ersten Heiligen in Österreich herausfinden.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Anfang der 1990er-Jahre wurde ein
vollständiges Skelett unter dem Altar der Kirche
am Hemmaberg entdeckt.
Hemmaberg befindet sich in Kärnten.
Seit 2016 untersuchte ein Team von Forschern die
menschlichen Knochen.
Mit Hilfe von neuen Untersuchungs-Methoden ist es den
Forschern endlich gelungen, mehr über das Skelett
herauszufinden.

Das Skelett gehörte einer Frau, die am Hemmaberg
verehrt wurde.
Sie lebte wahrscheinlich in der Zeit der frühen
Christenverfolgung und starb im 1. oder 2. Jahrhundert.
Bei der Christenverfolgung im 1. Jahrhundert wurden
Christen wegen ihrer Religion verfolgt.

Bei dem Fund handelt es sich damit um die
älteste Heilige Österreichs.
Wer sie genau war, ist noch unbekannt.
Die Forscher wissen aber durch Untersuchungen,
dass sie seit ihrer Kindheit krank war und
schwer gearbeitet hat.
Sie ist im Alter zwischen 35 und 50 Jahren gestorben.

Die Frau, zu der das Skelett gehört, war schon
lange vorher tot, bevor sie am Hemmaberg
als Heilige verehrt wurde.
Die Todesursache kann man durch das Skelett nicht
mehr feststellen.
Für die Gläubigen ist sie den Märtyrertod gestorben.
Märtyrertod nennt man es,
wenn jemand wegen dem festen Glauben an seine Religion getötet wird.
Deswegen wurde die Frau von den Gläubigen verehrt und
als Heilige angesehen.

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