Einfache Sprache
07.09.2017

In Schulen wird es bald die "Digitale Grundbildung" geben

In Österreich wird es bald in allen Schulen das digitale Lernen geben. Es wird zurzeit schon in einigen Schulen erfolgreich getestet.

Link zum Original-KURIER-Artikel

In der Allgemeinbildenden Höheren Schule, AHS,
werden Tablets und Handys im Schul-Unterricht verwendet.
Die Schüler lernen schon in den ersten beiden Klassen,
wie sie das Internet zum Lernen nutzen.
In 169 Schulen in Österreich wird der Umgang
mit den digitalen Medien gelehrt.
In diesen Schulen wird getestet, ob der Unterricht
mit digitalen Medien funktioniert.
Digitale Medien sind zum Beispiel das Fernsehen, das Internet,
Handys und Tablets.
Im Herbst 2018 sollen diese digitalen Medien
in allen Schulen zum Lernen verwendet werden.

Der Lehrer Joe Buchner ist für die Verwendung
von digitalen Medien im Unterricht verantwortlich.
Durch den Einsatz der digitalen Medien schafft er es,
die Aufmerksamkeit der Schüler auf den
Unterrichts-Stoff zu lenken.
Das bestätigen seine Schüler Simon und Randle.
Auf ihrem Stundenplan steht gerade das Fach Geschichte.
Dieses Unterrichts-Fach ist für viele 13-Jährige langweilig.

Am Anfang vom digitalen Lernen
werden Gruppen gebildet.
Simon und Randle sind in einer Gruppe
und haben als Thema Napoleon bekommen.
Die Schüler sammeln Informationen zu dem Thema
und machen ein kleines Video dazu.
Dieses Video wird dann präsentiert.
Joe Buchner sagt dazu, dass man sich
Themen besser merkt, wenn man selbst das Wissen
dazu erarbeitet hat.

Buchner erklärt wie es funktioniert.
Er sagt, dass es viele Methoden gibt,
wie digitales Lernen funktioniert.
Einfach ist aber die Legetechnik und die Zeigetechnik.
Schüler schreiben einen kleinen Text auf einen Papierzettel
und kleben ihn zum passenden Bild auf dem Tablet.
Danach machen sie ein Video mit dem Handy
und wer möchte kann etwas darüber erzählen.
Profis nennen das einen „Screencast“ machen.

Die Mädchen und Jungs lernen dabei nicht nur
den normalen Schul-Stoff.
Sie lernen auch, was wichtig ist, wenn sie Dateien
ins Internet laden.
Buchner hat den Kindern zum Beispiel gezeigt,
welche Fotos aus dem Internet sie verwenden dürfen.
Zusätzlich sagt Buchner, dass es mit seiner Methode
lauter in der Klasse ist, aber das macht ihm nichts aus.
Am Ende hat er zufriedene Schüler
wie Simon und Randle, das ist ihm wichtig.
Buchner sagt, dadurch hat man mehr Spaß
und man lernt mehr, als wenn der Lehrer
eine Stunde lang erzählt.

In diesem Jahr wird das digitale Lernen
in 169 Schulen unterrichtet.
Im Schuljahr 2018/2019 soll es in allen Schulen
zum Unterricht gehören.
Die Schüler lernen 4 Jahre lang in jeder Woche
etwa 2-4 Stunden über den Umgang mit Dateien,
dem Internet und über die digitalen Medien.
In der 8. Klasse wird ihr Wissen geprüft.