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22.01.2018

Immer mehr Länder verbieten Pelzfarmen

In Pelzfarmen leben Tiere unter sehr schlechten Bedingungen. In Europa verbieten immer mehr Länder Pelzfarmen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Dass Tiere getötet werden, um aus ihrem Pelz
Kleidung zu machen, ist in Europa ein großes Thema.
In vielen Ländern in Europa
sind Pelzfarmen bereits verboten.
In Pelzfarmen werden Tiere
unter sehr schlechten Bedingungen gezüchtet,
um aus ihrem Fell Pelz zu machen.
Die Tiere werden nur für den Pelz getötet.

In Norwegen werden diese
Pelzfarmen im Jahr 2025 abgeschafft.
In Deutschland gibt es aber noch Pelzfarmen.
In Österreich sind Pelzfarmen
seit dem Jahr 2005 verboten.

Im Mode-Bereich verzichten
immer mehr Menschen auf Pelz.
Die Marken Giorgio Armani und Michael Kors
verkaufen zum Beispiel keine Pelzkleidung mehr.

Der Designer Marcel Jouja und seine Geschäfts-Partnerin
Nina Eiber machen Pelzkleidung, ohne Tiere dafür zu töten.
Ein Designer ist jemand, der Pläne für Möbel,
Schuhe oder Kleidung entwickelt.
Die beiden machen Kleidungs-Stücke
wie Mäntel und Jacken aus bereits verarbeitetem Pelz.
Sie verwenden alten Pelz wieder.
Dabei werden die einzelnen Tierhaare gereinigt
und dann zu neuer Pelzkleidung verarbeitet.

Jouja sagt auch: Wer verantwortungsvoll leben will,
sollte sich mehr mit Natur-Produkten wie Wolle kleiden.
Für Kunstpelz sterben zwar keine Tiere,
er ist aber aus umweltschädlichen Stoffen hergestellt.