Einfache Sprache
30.08.2017

Hungersnot in Nordkorea

Nordkorea und die USA streiten schon sehr lange. Daher ist die Not von Millionen Nordkoreanern in den Hintergrund gerückt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Nordkorea hat mit den USA schon sehr lange Streit.
In den vergangenen Wochen war der Streit
zwischen Nordkorea und den USA
ein sehr großes Gesprächs-Thema.
Das Wesentliche ist dabei immer weiter
in den Hintergrund gerückt:
Die Hungersnot in Nordkorea.

Es hat seit Tagen nicht mehr geregnet,
deswegen sind die Pflanzen, wie zum Beispiel
Reis und Mais, vertrocknet.
Dadurch gibt es immer weniger zu essen.

Anfang der 1990er Jahre gab es
eine sehr große Hungersnot in Nordkorea.
Die Politik von Kim Jong-Un
und die schlimmste Trockenheit seit 16 Jahren
könnte wieder zu einer sehr großen Not von
Millionen Nordkoreanern führen.

Während der Herrscher von Nordkorea, Kim Jong-Un,
fast das ganze Geld für Waffen ausgibt,
verhungern die Einwohner.
Die Essens-Spenden aus dem Ausland
werden auch immer weniger.

Bis jetzt wurde vermutet, dass zumindest
das Militär sehr gut versorgt wird.
Doch ein Journalist aus Japan erzählt
der britischen Tageszeitung The Guardian
etwas ganz anderes.

Der Journalist heißt Jiro Ishimaru
und er sagt, dass Nordkorea sehr viele Soldaten hat,
die ernährt werden müssen.
Ishimaru hat von Soldaten erfahren,
dass viele nordkoreanische Soldaten
viel zu wenig zu essen bekommen
und gar nicht kämpfen könnten.

Die UNO hat Nordkorea 6,3 Millionen Euro versprochen,
aus Sorge vor einer weiteren Hungersnot.
Die UNO besteht aus 193 Mitgliedsländern und setzt sich
für die Menschenrechte und den Weltfrieden ein.