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16.11.2017

Gewalt-Attacken bei Krampus-Umzügen

In Österreich werden die Gewalt-Attacken bei Krampus- und Perchten-Umzügen immer mehr. Für die Polizei ist es schwer, die verkleideten Täter zu finden und zu bestrafen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Die Krampus- und Perchten-Umzüge werden
in Österreich immer mehr und immer größer.
In Schladming, einem Ort in der Steiermark,
werden dieses Jahr 8000 Besucher und
800 Verkleidete erwartet.

Bei einem Perchten-Umzug
in Völkermarkt in Kärnten ist es
zu Gewalt-Attacken gekommen.
Etwa 150 verkleidete Perchten,
aufgeteilt auf 20 Gruppen,
haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Am Nachmittag wurden bereits 6 Besucher
von verkleideten Perchten verletzt.
Zum Beispiel wurde einem Jungen
mit der Rute in das Gesicht geschlagen
und ein Mädchen hat sich auf der Flucht
einen Finger gebrochen.

Der Veranstalter hat die Polizei angerufen.
In der Zwischenzeit versuchten die Sicherheits-Mitarbeiter
die Situation zu beruhigen.
Rudolf Stiff von der Kriminal-Polizei in Völkermarkt sagte,
dass 2 Perchten-Gruppen mehrere
Menschen verletzt haben.
Die 2 Perchten-Gruppen konnten von der Polizei
schnell gefunden werden.
Weil in Kärten jede Gruppe bei Veranstaltungen
eine Nummer haben muss.
Anders ist es, wenn sich einzelne Menschen verkleiden.
Die Kostüme und Masken schauen sehr ähnlich aus und
für die Polizei ist es besonders schwer, Täter zu finden

Ein gutes Beispiel für Brauchtum in Österreich
sind die Anifer Krampusse.
Anif ist ein Ort in Salzburg.
Der Chef vom Verein der Anifer Krampusse sagte,
dass bei ihnen nicht zugeschlagen wird.
Für die Verkleideten ist Alkohol verboten.
Bei ihren Veranstaltungen
gibt es für Kinder einen eigenen Bereich.
Für Erwachsene werden Seminare gegen "Krampus-Angst" angeboten.
Zu diesem Seminaren kommen immer viele Leute.