Stefan Laller und Aytunc Bahar auf Streife. Ohne Diversität im Team wäre die tägliche Arbeit nicht so einfach. Bahar hilft sein Türkisch im Job.

© KURIER/Gilbert Novy

Einfache Sprache
06/17/2016

Geldstrafe für blöd schauen?

Die Polizei in Österreich will einen abgeschafften Paragrafen wieder einführen.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Ein früherer Paragraf im bürgerlichen Gesetzblatt
hat es Polizisten erlaubt,
Strafzettel zu verteilen wenn sie von jemandem
an der Ausübung ihrer Arbeit gehindert wurden.
Paragrafen sind die verschiedenen Abschnitte in Gesetzen.
Das Zeichen dafür ist: §
Früher nannte man diesen Paragrafen:
„Erregung öffentlichen Ärgernisses“.

Wenn jemand so einen Strafzettel bekommen hat,
musste er eine kleine Geldstrafe bezahlen.
Dieser Paragraf wurde im Jahr 1970 ins Gesetz geschrieben.
Damals war es zum Beispiel verboten,
in der Öffentlichkeit Porno-Hefte zu verkaufen.
Es war auch verboten, in der Öffentlichkeit Sex zu haben.
Dieser Paragraf wurde aber im Jahr 1990
wieder aus dem Gesetz gestrichen.
Weil die Polizisten nicht gut damit umgegangen sind.
Sie haben jede Kleinigkeit bestraft.

Diesen Paragrafen will die Polizei in Österreich jetzt
wieder in das neue Sicherheitspolizei-Gesetz aufnehmen.
Wenn man dagegen verstößt muss man 500 Euro Strafe zahlen
oder sogar für 1 bis 2 Wochen ins Gefängnis.

Einige Anwälte finden die Gesetztes-Regelung nicht gut.
Weil jeder Polizist sie anders verstehen könnte.
Man könnte dann von einem Polizisten bestraft werden.
weil man einfach nur blöd geschaut hat.

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