Einfache Sprache
05.04.2017

Fast 300 Tote in Kolumbien

In der kolumbianischen Stadt Mocoa hat es eine schwere Natur-Katastrophe gegeben. Bei schweren Überschwemmungen sind fast 300 Menschen gestorben.

Link zum Original-Kurier-Artikel

In Kolumbien in der Stadt Mocoa hat es
eine schwere Natur-Katastrophe gegeben.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag um etwa 23 Uhr
kam es zu einer Überschwemmung.
3 Flüsse sind über das Ufer angestiegen,
weil es zu stark geregnet hat.
Dadurch kam es zu sehr schlimmen Überschwemmungen
mit Wasser und Schlamm.
Durch die Überschwemmungen sind fast
300 Menschen gestorben.
Es wurden über 300 Menschen verletzt.

Es wurden ganze Wohnviertel unter Schlamm begraben
oder einfach weggerissen.
Es wurden auch 2 Brücken von der
Schlamm-Lawine mitgerissen.
7 weiter Brücken wurden teilweise zerstört.
Es gibt keine Strom-Versorgung und keine
Wasser-Versorgung mehr.

Der Präsident von Kolumbien, Juan Manuel Santos,
ist sofort nach Mocoa geflogen.
Als er dort eintraf, hat er den
Katastrophen-Zustand ausgerufen,
um die Hilfs-Maßnahmen zu beschleunigen.
Einige Leute von Hilfs-Organisationen
sagten, dass sie nicht genug Helfer haben.
Präsident Santos hat versprochen, dass er sich
darum kümmern wird.
Vor 31 Jahren gab es schon einmal eine
schreckliche Katastrophe in Kolumbien,
bei der 25 000 Menschen gestorben sind.

Die kolumbianischen Rebellen haben der Regierung
ihre Hilfe angeboten.
Rebellen sind Menschen, die mit der Art,
wie ein Land geführt wird, nicht einverstanden sind.
Sie kämpfen mit Gewalt dagegen.
Die kolumbianischen Rebellen heißen FARC-Rebellen.
Zwischen den Rebellen und der kolumbianischen Regierung
herrscht seit einiger Zeit wieder Frieden.
Das Gebiet in der Gegend um Mocoa gehörte
zu dem Gebiet der FARC-Rebellen.
Die Rebellen kennen sich dort gut aus.
Es sind hunderte Rebellen bereit für die
Hilfs-Arbeiten in Mocoa.
Zurzeit helfen mehrere 1000 Menschen in Mocoa.

Der Papst wird im September nach Kolumbien fliegen,
um den Friedens-Vertrag der Regierung
und den Rebellen zu loben.
Er betet auch für die Opfer in Mocoa
und ihren Angehörigen.