Einfache Sprache
10.07.2018

Eritrea und Äthiopien einigen sich auf Friedens-Vertrag

Eritreas Präsident und Äthiopiens Regierungschef umarmen einander. © Bild: AP / ap

Nach 20 Jahren beendeten die afrikanischen Länder Äthiopien und Eritrea, Anfang Juli, den Krieg.

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Am 9. Juli unterzeichneten der äthiopische Regierungschef
Abiy Ahmed und der Präsident von Eritrea
Issaias Afwerki einen Friedens-Vertrag.
Sie haben sich in Asmara, in der Hauptstadt von Eritrea, getroffen.
Die Staatsoberhäupter unterzeichneten auch einen Freundschafts-Vertrag.
Es wurden auch die diplomatischen Beziehungen zwischen den
beiden Ländern wieder aufgenommen.
Das heißt, dass die beiden Länder durch Absprachen
über Themen wie das Sichern von Frieden, Kultur, Wirtschaft
und Handel, zusammenarbeiten.

Der Grund für diesen Friedens-Vertrag ist, dass 20 Jahre
zwischen den afrikanischen Ländern Eritrea und Äthiopien
der Kriegs-Zustand herrschte.
Der Auslöser für den Krieg war ein Streit, um die Grenze
zwischen Eritrea und Äthiopien.
Der Krieg begann im Jahr 1998 und wurde erst im Jahr 2018
durch den Friedens-Vertrag beendet.
In diesem Krieg gab es sehr viele Tote.
Über 1 Million Menschen mussten flüchten.

Bis zum Jahr 1993 gehörte Eritrea zu Äthiopien.
1993 wurde Eritrea ein unabhängiges Land.

Im Jahr 2000 gab es einen Vertrag, der den Krieg beenden sollte.
Aber dieser Vertrag wurde nie ganz umgesetzt.
Es gab dadurch immer wieder Streit zwischen den beiden Ländern.