Erdbeer-Zeit: Beim Einkauf sollte man auf die Herkunft achten

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Jetzt beginnt langsam die Erdbeer-Zeit in Österreich. Man sollte trotzdem aufpassen, ob die Erdbeeren bei Verkaufsständen wirklich aus Österreich kommen.

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Jetzt beginnt in Österreich die Erdbeer-Zeit.
Man sollte beim Einkaufen aufpassen,
woher die Erdbeeren kommen.
Viele Erdbeeren, die in Österreich angeboten werden,
kommen aus anderen Ländern.

Michael Habeler ist Obstbauer.
Er findet es nicht gut, dass Erdbeer-Verkäufer
ihre Erdbeeren als heimische Ware anbieten,
obwohl die Erdbeeren eigentlich aus dem
Ausland kommen.
Diese Erdbeeren werden oft als „feldfrisch“
„regional“ oder „vom Bauern“ bezeichnet.
Dadurch glauben Kunden, dass die Erdbeeren
aus Österreich sind,
obwohl sie oft aus dem Ausland kommen.

Der Hauptgrund für den Betrug ist Geldgier.
In Ungarn kostet ein Kilogramm Erdbeeren 3 Euro.
Wenn in Österreich ungarische Erdbeeren viel billiger
angeboten werden,
schadet das den österreichischen Händlern.
Im Burgenland kostet ein Kilogramm Erdbeeren
zwischen 7 und 9 Euro.

Nikolaus Berlakovich ist Präsident von der Landwirtschafts-Kammer.
In der Landwirtschafts-Kammer sitzen die Vertreter
der Land- und Forst-Wirtschaft aus Österreich.
Berlakovich sagt, dass er den Kunden beim Kauf von Erdbeeren
empfiehlt, auf die Herkunft der Erdbeeren zu achten.
Am besten ist es, Obst direkt beim Bauern zu kaufen.
Bei Verkaufsständen kann man nachfragen,
wie der Bauer heißt, von dem das Obst kommt.

Obstbauer Michael Habeler meint, man soll auch überlegen,
welches Obst gerade in Österreich wächst.
Im Winter gibt es zum Beispiel keine österreichischen
Erdbeeren zu kaufen.

( kurier.at , fn ) Erstellt am 16.05.2018