Einfache Sprache
15.03.2018

7000 Paar Schuhe vor dem amerikanischen Kapitol

Vor dem Kapitol in Washington D.C. in den USA wurden 7000 Schuhpaare auf den Boden gelegt. Die Schuhe sind ein Zeichen für die Opfer von Waffengewalt in den USA.

Link zum Original-KURIER-Artikel

In den USA legten Menschen 7000 Paar Schuhe
direkt vor das amerikanische Kapitol.
Das amerikanische Kapitol ist ein Regierungs-Gebäude
in Washington D.C, der Hauptstadt der USA.
Im Kapitol werden wichtige politische
Entscheidungen besprochen.

In den USA gab es schon viele Anschläge
durch bewaffnete Schüler.
Deshalb haben viele Menschen gefordert,
dass es strengere Waffengesetze in den USA geben soll.
Der letzte Anschlag an einer Schule fand am 14. Februar
im Bundesstaat Florida in der Stadt Parkland statt.
Bei dem Anschlag gab es 17 Tote und 17 Verletzte.

Um zu zeigen, wie viele Kinder und Jugendliche
bisher durch Waffengewalt an Schulen in den USA
gestorben sind, gab es einen Protest für die Opfer.
Bei einem Protest zeigt man öffentlich, dass man etwas
nicht gut findet und man sich eine Änderung wünscht.
Die Aktion wurde von der Gruppe „Avaaz“ gestartet.
„Avaaz“ macht seit 2007 Aktionen zu aktuellen Themen
und Ereignissen, zum Beispiel für Tierrechte oder gegen Armut.

Bei diesem Protest wurden 7000 Schuhpaare
vor das Kapitol in Washington gelegt.
Jedes dieser Schuhpaare steht für ein Todesopfer
durch Waffengewalt an Schulen in den USA.
Die Aktion soll eine stille Aufforderung an die Politiker
im Kapitol sein.
Strengere Waffengesetze sollen dafür sorgen,
dass es in den USA in Zukunft weniger Todesopfer gibt.

Die 7000 Schuhpaare für diese Aktion wurden gespendet.
Die Spenden kamen von den Familien der Opfer,
von der Bevölkerung und auch von
berühmten Menschen in den USA.
Diese Aktion soll auch auf den Protestmarsch
„March for our Lives“ am 24. März vorbereiten.
Dieser Protestmarsch richtet sich gegen Waffengewalt.
Die Aktion soll den Politikern im Kapitol
den Kummer zeigen, der durch Waffengewalt entsteht.