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06/14/2021

Gut versichert den Sommerurlaub genießen

Die Urlaubszeit naht und wir können wieder verreisen. Allerdings ist die Pandemie noch nicht völlig ausgestanden. Beim diesjährigen Urlaub sollten neben den üblichen Gefahren auch alle Risiken rund um Covid-19 versichert werden

Langsam verliert die Pandemie ihren Schrecken. Die 7-Tages-Inzidenz liegt in Österreich deutlich unter 30 Fällen pro 100.000 Getesteten und in vielen europäischen Ländern zeigen die Impfkampagnen bereits Wirkung. Die Reiselust der Österreicher ist erwacht und in den Reisebüros laufen die Leitungen heiß. Nach mehr als einem Jahr Lockdowns, Distanzhalten und selber Kochen sehnen sich die Österreicher nach Urlaub. Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen: „Unsicherheiten bleiben. Umso größer ist deshalb das Interesse an Reiseversicherungen gerade auch bei Ereignissen rund um Corona. Die aktuelle Lage ist aber sehr komplex. Nur mit gut geschulten Beraterinnen und Beratern lässt sich das richtige Versicherungspaket für den persönlichen Bedarf schnüren und Vorsorgelücken ausschließen.“ Hier die wichtigsten fünf Fragen und Antworten rund um das Thema Reiseversicherung 2021.

Die aktuelle Lage ist sehr komplex. Nur mit gut geschulten Beraterinnen und Beratern lassen sich Vorsorgelücken schließen

Sonja Steßl

1. Ist beim Urlaub in Nachbarländer – ohne Reisewarnung – eine Reiseversicherung überhaupt notwendig?

Die Europäische Krankenversicherungskarte (auf der Rückseite der E-Card) deckt die medizinische Akutversorgung in den EU-Mitglieds- und EWR-Staaten, wie der Schweiz, Serbien und Bosnien-Herzegowina nach den Regeln des jeweiligen Landes. Wird es ernst, ist eine schnellstmögliche medizinische Versorgung unerlässlich – wobei sich die Frage der Kosten meist erst im Nachhinein stellt.

Bei Behandlungen in Einrichtungen, die von der Europäischen Krankenversicherungskarte nicht gedeckt sind, muss die Leistung selbst vorfinanziert werden, kann aber im Rahmen der Rückerstattung bei der Sozialversicherung eingereicht werden. Dabei ist aber zu bedenken, dass die Rückerstattung an die österreichischen Standardsätze gebunden und somit nach oben begrenzt ist. Dadurch kann sich rasch eine empfindliche finanzielle Lücke ergeben. Steßl: „Die Differenz, die speziell in Urlaubsregionen beachtlich sein kann, ist privat zu erbringen. Hat man hingegen vorgesorgt, kann man sich auf die Übernahme der Kosten seiner privaten Reisekrankenversicherung verlassen.“ Die Auslandsreise-Krankenversicherung der Wiener Städtischen kann sogar noch im letzten Moment vor der Abreise online abgeschlossen werden.

2. Welche Versicherungsprodukte für Reisen bietet die Wiener Städtische an?

Hier findet sich für jede Reise der passende Schutz, wie zum Beispiel der Reise-Komplett-Schutz, eine Reisestornoversicherung, die Reiseversicherung für Bahn-Bus-Auto oder eine Jahres-Reiseversicherung. Eine Auslandskrankenversicherung oder eine Reisekaskoversicherung fürs Auto stehen sogar online zur Verfügung. So sind Kunden vom Reiseantritt bis zur sicheren Rückkehr geschützt.

Welche Reiseversicherung die Richtige ist, lässt sich in einem persönlichen Beratungsgespräch oder mit dem Reiseschutz-Finder auf der Website der Wiener Städtischen schnell herausfinden: www.wienerstaedtische.at/reiseschutzfinder

Wer 2021 einige wenige Tipps berücksichtigt, kann trotz Corona den  Urlaub genießen

Genau hinsehen bei Stornogarantien: Reiseveranstalter bewerben 2021 ihre Angebote mit Stornogarantien. Hier sollte man sehr genau das Kleingedruckte lesen. 

Stornobedingungen vereinbaren, kleine Anzahlungen leisten: Angesichts der immer noch ungewissen Situation muss man auch 2021 kurzfristig reagieren können. Mit dem Reiseveranstalter sollte man schriftlich vereinbaren, dass man kurzfristig stornieren kann. Wichtig! Halten Sie die Anzahlung möglichst gering! Bei Zahlung via PayPal kann man bei Problemen sogar eine Rückbuchung veranlassen. 

Für 2021 gilt: Unterlagen wie Impfpass nicht vergessen: Auch 2021 sind im Urlaubsverkehr wegen der Pandemie an den Grenzen strenge Kontrollen zu erwarten. Impfpässe und Test-Bestätigungen sind unerlässlich und müssen auf Verlangen vorgelegt werden. Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, welche Unterlagen und Bestätigungen im jeweiligen Land zwingend erforderlich sind und nehmen Sie diese möglichst auch in Papierform mit.
 

3. Sind Behandlungen im Rahmen einer Corona-Erkrankung im Ausland mit einem Reiseversicherungsprodukt der Wiener Städtischen gedeckt?

Steßl: „Im Online Reiseversicherungsprodukt PLUS Risk der Wiener Städtischen sind medizinisch notwendige Heilbehandlungen im Ausland auch in Folge einer Corona-Infektion versichert. Sollte die Kundin oder der Kunde an Covid-19 erkranken und daher die Reise absagen bzw. abbrechen müssen, werden diese Kosten ebenfalls von der Wiener Städtischen übernommen.“

Der Versicherungsschutz entfällt allerdings, wenn sich die versicherte Person in ein Krisengebiet (ab Reisewarnstufe 5) begibt oder dort verweilt. Die dafür maßgeblichen Reisewarnungen des österreichischen Außenamtes können jederzeit aktuell unter folgender Internetadresse abgerufen werden: https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen/

4. Gibt es einen Versicherungsschutz, der die Erkrankungsrisiken bei einer Reise in ein Land mit einer Reisewarnung ab Stufe 5 abdeckt?

Ja, es besteht aus den regulären Krankenversicherungsprodukten der Wiener Städtischen ein Versicherungsschutz in vollem tariflichem Umfang auch im Fall von Reisewarnungen. Steßl: „Das beinhaltet im Wesentlichen die medizinisch notwendigen stationären und ambulanten Behandlungen.“ Nicht gedeckt sind prophylaktische Testungen ohne Verdachtsdiagnose, zum Beispiel Tests für den Grenzübertritt. Auch Unterbringungskosten im Fall einer Quarantäne werden nicht erstattet.

5. Braucht man bei einem Urlaub in Österreich eine Reiseversicherung?

Grundsätzlich ist die ärztliche Versorgung in ganz Österreich ausgezeichnet und eine Reiseversicherung im Heimatland ist nicht unbedingt erforderlich. Wichtig ist aber eine private Unfallversicherung für die ganze Familie! Grund: Jährlich verletzen sich rund 280.000 Menschen in der Freizeit bzw. beim Sport, womit diese beiden Bereiche ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor sind. Das Problem dabei ist, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur für Folgen nach Unfällen aufkommt, die sich am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin und zurück ereignen. Steßl: „Passiert beim Urlaub in Österreich ein Unfall, ist das ganz klar als Freizeitunfall zu werten. Gerade im Urlaub werden oft neue Aktivitäten ausprobiert, die auch neue und ungewohnte Gefahren mit sich bringen können. Die Kosten der medizinischen Erstversorgung übernimmt zwar die Sozialversicherung, aber für Folgeschäden kommt die gesetzliche Unfallversicherung nicht auf.“ Notwendige Umbauten in der Wohnung als Folge einer Dauerinvalidität oder eine Invalidenrente werden bei einem Freizeitunfall nicht bezahlt.

Wer sich absichern möchte, muss privat vorsorgen, zum Beispiel mit der „Unfallvorsorge PREMIUM“ der Wiener Städtischen, die viele Leistungen versichert. Bereits ab einer Prämie von rund 15 Euro monatlich für Erwachsene und ab etwa 30 Euro pro Monat für die ganze Familie, unabhängig davon wie viele Kinder mitversichert werden, ist hier ein umfassendes Versicherungspaket zu haben.

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