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05/29/2020

Paprika & Makkaroni: Ein Klassiker mit Überraschungseffekt

Spitzpaprika eignet sich perfekt fürs Naschen – oder um einen altbekannten Klassiker aufzuwerten und neu zu gestalten!

Spitzpaprika schmeckt süß und supersaftig - kein Wunder, dass er ein beliebter Snack für zwischendurch ist. Auch zum Kochen lässt er sich vielseitig einsetzen! Ein leckerer Tipp ist zum Beispiel ein klassischer Nudelauflauf – oder auch Mac’n’Cheese-, der sich mit Spitzpaprika im Handumdrehen in ein neues Gericht verwandeln lässt, das der ganzen Familie schmeckt.

Spitzpaprika Mac’n’Cheese: Das Rezept

Spitzpaprikasoße:

  • 5 rote Spitzpaprika
  • 1 Pefferoni
  • 1 Handvoll Cherrytomaten
  • 1 Zwiebel
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Schuss Weißweinessig
  • 1 Bund Rosmarin
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Mac'n'Cheese:

  • 350g Makkaroni
  • 300g geriebener Cheddar
  • 1 Handvoll geriebener Parmesan
  • 1 Handvoll Mozzarella
  • 3 EL Butter
  • 3 EL Mehl
  • 350ml Milch
  • Garnitur: 1 rote & 1 gelbe Spitzpaprika

Zunächst wird die Spitzpaprika-Sauce vorbereitet. Diese hebt die Mac’n’Cheese auf ein neues Level und verleiht ein besonderes Aroma! Heizen Sie den Ofen auf 200°C vor. Währenddessen waschen Sie die roten Spitzpaprika, bevor sie längs halbiert und entkernt werden. Gleiches gilt für die Pfefferoni!

Hacken Sie die Zwiebel grob und legen Sie alles gemeinsam mit den Cherrytomaten in einen Bräter. Gemeinsam mit dem Rosmarin kommt das Gemüse nun für 20 Minuten in den Ofen!

Inzwischen sollten Sie die Makkaroni mit Wasser und Salz nach Packungsanleitung al dente kochen und anschließend das Wasser abgießen und die Makkaroni zugedeckt zur Seite stellen.

Wenn das Gemüse im Ofen fertig geröstet ist, entfernen Sie die Rosmarinstiele und geben es gemeinsam mit Zitronensaft und Weißweinessig in eine Küchenmaschine zum Mixen. Wer keine Küchenmaschine hat: Ein Stabmixer tut’s auch! Am Ende sollte das Gemüse mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.

Für die Mac’n’Cheese schmelzen Sie Butter in einem Topf und geben Sie Mehl zum Anschwitzen hinzu. Im Anschluss wird die Milch unter ständigem Rühren hineingegossen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Direkt danach wird die Spitzpaprika-Sauce eingerührt!

Etwa drei Viertel des Cheddar und der ganze Parmesan werden nach und nach in die Masse eingerührt. Sobald alles aufgelöst ist, sollten Sie einmal kosten und gegebenenfalls mit Salz nachwürzen. Tipp: Die entstandene Sauce eignet sich auch perfekt als Dip für einen Fernsehabend!

Jetzt wird’s ernst: Makkaroni und Käsesauce werden verrührt und in einer Auflaufform glattgestrichen. Die restlichen Spitzpaprika werden gewaschen, entkernt und längs geviertelt. Legen Sie sie auf die Nudeln und streuen anschließend den restlichen Cheddar und den Mozzarella darüber.

Bei Oberhitze oder Grillfunktion sollte der Käse bei maximaler Hitze schmelzen, bis er blubbert und schön braun wird. Voilà! Tipp: Am besten gleich aus der Pfanne essen!

Motion Cooking zum Nachkochen

Woher kommt Spitzpaprika? Der Spitzpaprika-Bauer aus dem Seewinkel

Michael Unger ist im burgenländischen Pamhagen zuhause. Dort übernahm er den knapp 6 Hektar großen Familienbetrieb von seinem Vater. Bei Michael Unger geht es bunt zu: Er kultiviert bunte Blockpaprika, rote und gelbe Spitzpaprika sowie scharf-pikante, hellgrüne Pfefferoni im geschützten Anbau. Seine große Leidenschaft gilt dem Spitzpaprika.

Wussten Sie’s schon? Wie scharf eine Pfefferoni ist, hängt vom Gehalt an Capsaicin ab. Samen enthalten eine besonders hohe Konzentration der Scharfstoffe, jedoch mit zunehmender Entfernung der Frucht von den Samen, nimmt die Schärfe wieder ab. Daher ist beim Pfefferoni die Spitze oft weniger scharf als das Stielende.

Paprika ist nicht so schnelllebig wie Paradeiser oder Gurken. Fehler merkt man oft erst nach drei oder vier Wochen. Deswegen müssen wir gut auf unsere Paprika aufpassen und immer gewappnet sein, wenn es gilt, die Kultur zu unterstützen!"

Michael Unger

Behind the Scenes: Making Of

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