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10/20/2020

Inkasso: 6 von 10 Firmen müssen offenen Rechnungen nachlaufen

Unternehmer erwarten eine deutliche Verschlechterung der heimischen Zahlungsmoral ab 2021. Es gilt daher mehr denn je: Schützen Sie Ihre eigene Liquidität.

Die gute Nachricht vorweg: Die Zahlungsmoral der österreichischen Betriebe ist im internationalen Vergleich trotz wirtschaftlicher Turbulenzen nach wie vor gut. Trotzdem begleicht rund ein Viertel – um 7 % mehr als 2019 – offene Rechnungen zu spät, was zur Folge hat, dass 60 % der Unternehmen offenen Forderungen nachlaufen müssen. Hier bedarf es eines professionellen Forderungsmanagements. Diese Zahlen gehen aus dem Austrian Business Check hervor, den der KSV1870 kürzlich unter 1.200 Unternehmen durchgeführt hat.

88 % von Covid-19-Pandemie betroffen

Die globale Gesundheits- und Wirtschaftskrise hält nahezu die gesamte Wirtschaft in Atem. So sind unter anderem die Umsätze vielerorts deutlich rückläufig und auch die allgemeine Geschäftslage verzeichnet gegenüber dem Jahresbeginn ein starkes Minus. „Die Corona-Krise hat wenig überraschend massive wirtschaftliche Auswirkungen für die Unternehmen gebracht, die einerseits den teils gravierenden Einschränkungen geschuldet, andererseits auch eine Folge der ungewissen Zukunftsperspektive sind“, erklärt Mag. Ricardo-José Vybiral, MBA, CEO der KSV1870 Holding AG. 

Inkasso: Liquiditätssicherung als oberste Maxime

Dass die Corona-Krise die meisten Unternehmen vor ganz besondere Herausforderungen stellt, ist nicht neu – vor allem in Sachen Liquidität blicken viele Betriebe einer ungewissen Zukunft entgegen. Zudem erwarten die Befragten, dass sich die Zahlungsmoral in Zukunft verschlechtern wird. Umso mehr sollten Sie gerade jetzt Rechnungen unverzüglich legen und den Mahnprozess starten, sobald Forderungen nicht fristgerecht bezahlt werden. Wie Sie der KSV1870 im Inkasso professionell unterstützen kann, erfahren Sie in diesem Video.

So kann die eigene Liquidität gesichert werden

Ein Augenmerk auf das betriebliche Mahnwesen zu legen, ist insbesondere in diesen Zeiten ein entscheidender Hebel, um die eigene Liquidität langfristig zu gewährleisten. Dabei zeigt sich: „Die telefonische Mahnung hat wieder an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig stellen wir fest, dass das Gesprächsklima am Telefon konstruktiver ist und viele an einer für beide Seiten sinnvollen Lösung interessiert sind“, so Walter Koch, Geschäftsführer der KSV1870 Forderungsmanagement GmbH.

Die KSV1870 Experten raten zu folgenden Maßnahmen:

  1. Vorsicht ist besser als Nachsicht – prüfen Sie regelmäßig die Bonität Ihrer Geschäftspartner.
  2. Halten Sie sämtliche Geschäftsabschlüsse und Rahmenbedingungen schriftlich fest und legen Sie großen Wert auf das Kleingedruckte.
  3. Rechnungslegung sofort nach Leistungserbringung.
  4. Starten Sie den Mahnprozess, sobald nicht fristgerecht bezahlt wurde.
  5. Bleiben Sie transparent und halten Sie mit Ihren Geschäftspartnern laufend Kontakt.

Private zahlen pünktlich – der Bund deutlich verspätet

Während offene Rechnungen einzig von Privatkunden fristgerecht beglichen werden und Firmenkunden eine um immerhin 5 Tage verbesserte Zahlungsdauer (24 Tage) gegenüber 2019 vorweisen können, so ist es zuletzt auf Bundesebene zu einer massiven Verschlechterung gekommen. Die Bundesbehörden benötigen aktuell zur Bezahlung von offenen Forderungen 49 Tage (+13 Tage): „Diese Verschlechterung ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Unternehmen unterschiedlichste Covid-19-Fördermittel beantragt haben, auf die sie gefühlt lange warten mussten“, so Koch.

Mehr zum Status quo der heimischen Unternehmen und wie der KSV1870 wertvolle Unterstützung leisten kann, erfahren Sie im neuen KSV1870 Whitepaper „Österreichs Wirtschaft in Zeiten von Covid-19“. Jetzt kostenlos downloaden.

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