Die Pelletproduktion in Österreich wird aktuell massiv ausgebaut. Elf neue Werke sind derzeit im Entstehen.

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Heizen mit Pellets – der umweltschonende Beitrag zum Klimaschutz

Für österreichische Pellets wird kein Baum gefällt, denn sie werden ausschließlich aus Sägenebenprodukten hergestellt. Zahlreiche neue Werke sichern langfristig die Versorgung mit dem heimischen Brennstoff.

01/10/2023, 12:00 AM

Österreich gehört zu den waldreichsten Ländern Europas. Rund die Hälfte unserer Landesfläche ist von Wald bedeckt. Seit mehr als 100 Jahren sorgen die strengen Regeln des Forstgesetzes dafür, dass der Wald in Österreich nachhaltig bewirtschaftet wird. Das bedeutet, dass die Menge des geernteten Holzes nicht größer sein darf als die Menge des jährlich nachwachsenden Holzes. Tatsächlich lagen die Erntemengen in den vergangenen Jahrzehnten sogar stets deutlich unter dem Zuwachs, sodass Österreichs Wälder stetig gewachsen sind.

Auf Basis des heimischen Holzreichtums hat sich in Österreich eine international erfolgreiche Holzindustrie entwickelt, die hochwertige Produkte aus Holz erzeugt. Aus den dabei anfallenden Säge- und Hobelspänen werden an über 40 Produktionsstandorten Holzpellets hergestellt. Holzpellets sind damit ein hochwertiger ökologischer Energieträger, zu hundert Prozent erneuerbare Energie, die maßgeblich zum Klimaschutz beiträgt. Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria: „Die Pelletproduktion in Österreich wird aktuell massiv ausgebaut. Elf neue Werke sorgen langfristig dafür, dass es ausreichend Pellets aus heimischer Produktion gibt, um alle Haushalte, die mit Pellets heizen, gut zu versorgen.“ (Siehe Grafik)

Unser Ziel ist es, mit Pellets einen wesentlichen Beitrag dafür zu leisten, dass in Österreich fossile Energie durch erneuerbare Energie ersetzt wird.

proPellets Obmann Christian Rakos

Mythos Feinstaub durch Verbrennen von Pellets

Immer wieder wird berichtet, dass das Heizen mit Pellets zur Feinstaubbelastung beitrage. Dies ist falsch, wie Windhager-Geschäftsführer Stefan Gubi erklärt: „Moderne Pelletheizungen reduzieren Feinstaub, weil sie meist Heizungen ersetzen, die wesentlich höhere Emissionen verursachen. Gleichzeitig tragen sie wesentlich zur Reduktion der CO2-Emissionen bei. Denn beim Verbrennen von Holz wird bloß die Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die der Baum während seines Wachstums bereits aufgenommen hat.“ Christian Rakos ergänzt zum Thema Feinstaub: „Bei der Reduktion der Feinstaubemissionen konnten in den letzten 20 Jahren enorme Fortschritte erzielt werden. Heute emittiert eine moderne Pelletheizung in einer Heizsaison so wenig Feinstaub, dass man damit gerade einmal eine Mokkatasse füllen kann.“

Bund, Länder und auch viele Gemeinden unterstützen den Heizungstausch mit Förderungen, diei nsgesamt bis zu 10.000 Euro und mehr ausmachen.

Stefan Gubi, Geschäftsführer Windhager

Förderung kassieren und laufend sparen

Nicht nur immer mehr österreichische Verbraucherinnen und Verbraucher sind Pellets-affin, auch österreichische Unternehmen spielen auf diesem Weltmarkt eine führende Rolle. So sind etwa zwei Drittel der in Westeuropa installierten Pelletheizungen „Made in Austria“. Die Salzburger Firma Windhager ist ein Vorreiter bei der Produktion moderner Heizungssysteme. Geschäftsführer Stefan Gubi zum Thema Heizungstausch: „Der Austausch alter Heizanlagen ist in vielen Fällen sehr schnell und unkompliziert möglich. Bund, Länder und auch viele Gemeinden unterstützen den Heizungstausch mit Förderungen, die insgesamt bis zu 10.000 Euro und mehr ausmachen, je nach Bundesland und Gemeinde.“ Und es gibt einige weitere Vorteile, die Konsumentinnen und Konsumenten überzeugen, so Stefan Gubi: „Die Anlagen sind besonders einfach zu bedienen und vollautomatisch. Sie reinigen sich selbst und halten um die 20 Jahre.“

Österreichische Produktionsstätten

Mittlerweile werden an über 40 Standorten in Österreich Pellets produziert, bis 2024 sind es insgesamt 51 Werke im ganzen Land. Der österreichische Pelletmarkt ist in einen europäischen Warenverkehr, vor allem mit den benachbarten Ländern, eingebunden. Stichwort Export: Pellets werden auch grenzüberschreitend gehandelt. Der wichtigste Exportmarkt für österreichische Händler und Produzenten ist Italien.

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