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03/12/2020

Frühjahrsmüdigkeit: Wie komme ich dagegen an?

Zum Jahreszeitenwechsel klagen wir häufig über Müdigkeit und schlechte Laune. Warum eigentlich – und was können wir dagegen tun?

Die Tage werden länger, die Sonne lässt sich langsam blicken und die Temperatur klettert in die Höhe: Das sollte sich doch eigentlich positiv auf unsere Stimmung und das Energie-Level auswirken, oder? Häufig ist zum Frühlingsbeginn aber genau das Gegenteil der Fall: Wir fühlen uns benommen, müde, emotional unausgeglichen – und klagen über Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Wetterfühligkeit. 68 % der Österreicher und Österreicherinnen sind oft müde und schlapp.*

Diagnose: Frühjahrsmüdigkeit!

Während wir in der Nacht unter Schlafstörungen leiden, verspüren wir untertags intensive Schläfrigkeit. Dazu kommen Kreislaufprobleme, Gereiztheit und depressive Verstimmungen. Der Grund ist die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit! Das ist keine Krankheit, sondern eine Reaktion des menschlichen Körpers auf die Veränderungen in der Natur.

Der Hintergrund: Das Leben in der gemäßigten Klimazone verlangt ständige Anpassung. Der Mensch reguliert seinen Stoffwechsel und Hormonspiegel entlang äußerer Einflüsse wie Licht und Temperatur. Das ist in Übergangszeiten – wie jetzt im Frühling – besonders anstrengend. Wir brauchen in etwa zwei bis vier Wochen, um ein neues Gleichgewicht herzustellen.

Das Aufwachen aus dem Winterschlaf

Im Winter hält auch der Mensch eine Art „Mini-Winterschlaf“, der Stoffwechsel fährt hinunter. Im Frühling belasten dann die Temperaturunterschiede den Organismus, wenn es morgens noch sehr kalt, im Laufe des Tages aber oft auch schon sehr warm ist. Das ist eine große Herausforderung für das Immunsystem – und für den Kreislauf! Bei Kälte sind unsere Blutgefäße eng, bei Wärme weit gestellt: Der Körper ist nun gefordert, den Blutdruck zu regulieren.

Was erschwerend hinzukommt: Der Frühlingsbeginn ist auch die Hauptsaison für Allergien. Wer darunter leidet, erfährt durch die vermehrte Histaminausschüttung zusätzlich Müdigkeit, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme und Kopfschmerzen.

Der erste Trost: Die Frühjahrsmüdigkeit sollte nach zwei bis vier Wochen verfliegen. In der Zwischenzeit können Sie diese Tipps befolgen:

  • Verbringen Sie möglichst viel Zeit in der Sonne! Die UV-Strahlen regen die Serotoninbildung an, was Müdigkeit vertreibt und für gute Laune sorgt.
  • Probieren Sie einmal „Kneippen“, also mit den Füßen in kaltem Wasser herumzutreten. Das geht auch zuhause in der Badewanne. Kaltes Wasser und Bewegung fördern die Durchblutung, aktivieren den Stoffwechsel und bringen den Kreislauf in Schwung.
  • Wie in so vielen Lebensbereichen hat auch die Ernährung einen Einfluss: Scharfes Gemüse wie Radieschen oder Chili erhöhen den Blutdruck und regen den Stoffwechsel an; eisenhaltige Lebensmittel wie Pistazien oder getrocknete Marillen erhöhen die Blutbildung.
  • Trinken Sie auf alle Fälle ausreichend Wasser – mindestens 2 Liter pro Tag –, um Müdigkeit und Konzentrationsstörungen entgegenzuwirken.

Achtung: Die Symptome können natürlich auch Gründe abseits der Frühjahrsmüdigkeit haben. Wenn sie länger anhalten, sollten Sie auf alle Fälle mit Ihrem Arzt sprechen – vielleicht steckt auch eine Depression oder Schilddrüsenfunktionsstörung hinter den Anzeichen.

Helfen kann Ihnen auch ein GesundheitsCoach von Generali, der Sie gerne rund um Ernährung, Bewegung und Mentale Gesundheit berät. Mit Rundum Gesund, dem Vorsorgeprogramm von Generali, können Sie bei Wellness-Aufenthalten oder mit Fitness-Training die Energiereserven wieder aufladen – und so schnell wieder bereit für neue Herausforderungen sein.

* Quelle: Meinungsumfrage Generali Versicherung AG, Umfragezeitraum: 09/2019, Stichprobe: 3.164 Personen

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