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12/17/2019

Ein Winter mit guter Laune: So klappt‘s

Gut gelaunt, ausgeschlafen und vital: Wenn wir dieser Stimmung eine Jahreszeit zuordnen müssten, wäre es vermutlich der Sommer. Wir verraten, wie das auch im Winter klappen kann.

Mit dem Spätherbst und dem frühen Winter sinkt bei vielen Menschen die gute Stimmung, die sie durch den Sommer begleitet hat. Die Wissenschaft deutet auf Lichtmangel als Hauptursache für die „Seasonal Affective Disorder (SAD)“, also die „jahreszeitlich bedingte Depression“, hin. Wer versteht, wo diese Verstimmungen herkommen, kann proaktiv etwas dagegen unternehmen!

Habe ich eine Winterdepression?

Besonders betroffen sind Menschen aus nördlichen Regionen, wo es im Herbst und im Winter durch kürzere Tage entsprechend weniger Licht gibt. Die Symptome: Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit, Desinteresse an Aktivitäten, Schlafprobleme, Veränderungen in Appetit und Gewicht, Schlappheit und innere Unruhe. Je nach Ausgeprägtheit der Symptome kann eine echte Depression vorliegen – in vielen Fällen handelt es sich aber „nur“ um eine Art „Winter Blues“: Die Betroffenen schleppen sich missgelaunt durch dunkle Tage.

Woher kommt die „Seasonal Affective Disorder“?

Sonnenlicht stimuliert den Hypothalamus, also die Gehirnregion, die für die Regulierung unseres Biorhythmus zuständig ist. Fällt das regelmäßige Tageslicht weg, verwirrt der Lichtmangel diesen Rhythmus und das Gehirn produziert mehr Melatonin, das Schlafhormon, und schüttet weniger Serotonin, das Glückshormon, aus. Das Ergebnis: Wir fühlen uns lethargisch und schlapp.

Das schlägt sich nicht nur auf unsere Stimmung nieder, sondern beeinflusst viele Lebensbereiche: Viele klagen über Mangel an sexueller Lust, übermäßiges Verlangen nach kalorienreichem und kohlenhydratelastigem Essen und über sozialen Rückzug. Auch Konzentrations- und Erinnerungsprobleme können eintreten.

Wie komme ich gut gelaunt durch den Winter?

  • Licht, Licht, Licht! Achten Sie darauf, im Büro bei einem hellen Fenster zu sitzen und untertags so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause oder am Arbeitsweg zwei Bus-Stationen früher auszusteigen, kann die Stimmung schon erheblich aufhellen.
  • Gesunde Ernährung: Geben Sie Ihrem Verlangen nicht nach, zu überzuckertem, kohlenhydratelastigen „Comfort Food“ zu greifen: Dieses hebt die Stimmung nur kurzfristig und sorgt für noch mehr Unwohlsein. Auch Alkohol rettet Sie nicht über die finstere Jahreszeit hinweg: Jeder vierte Mensch in Österreich trinkt, damit es ihm gut geht.* Lösung ist das keine: Greifen Sie lieber zu Gemüsesuppen, gesunden Eintöpfen und reichlich Obst.
  • Viel Bewegung! Auch, wenn Sie am liebsten Winterschlaf halten würden: Gehen Sie regelmäßig spazieren, laufen, fahren Sie mit dem Fahrrad oder nutzen die Jahreszeit, um die Eislaufschuhe auszupacken.

Wer von alleine keinen Ausweg aus dem „Winter Blues“ findet, sollte sich professionelle Hilfe suchen. Unterstützend kann ein persönlicher GesundheitsCoach dabei helfen, negative Einflüsse auf die Gesundheit zu vermeiden. Er hilft, schlechte Gewohnheiten abzustellen und führt so zu einem gesünderen Lebensstil. Mit der App „Meine Generali“ können Sie eine online Sprechstunden mit einem Generali GesundheitsCoach vereinbaren.

* Quelle: Meinungsumfrage Generali Versicherung AG, Umfragezeitraum: 09/2019, Stichprobe: 3.164 Personen