© iStockphoto.com/FotoDuets

Werbung
12/09/2019

Grippeimpfung: Soll ich mich impfen lassen?

Sind Sie unsicher, wer an Influenza erkranken kann und wie Sie sich schützen? Hier finden Sie alle Fragen und Antworten im Überblick.

Krankheiten, Impfungen, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Folgenabschätzung – das ist für viele Österreicher reichlich kompliziert. 3,4 Millionen Österreicher sind jedenfalls nicht ausreichend geimpft* und haben nicht alle Schutzimpfungen laut österreichischem Impfplan erhalten. Für wen aber ist die Grippeimpfung notwendig?

Was die Krankheit Influenza bedeutet

Influenza ist eine schwere Krankheit. Das Fremdwort wird mit „Grippe“ oder „echter Grippe“ übersetzt – und ist viel mehr als ein grippaler Infekt, bei dem wir etwa unter Husten und Schnupfen leiden.

1.400 Menschen in Österreich starben in der Saison 2017/2018 nicht unmittelbar durch, aber mit Influenza. Darunter waren auch zuvor gesunde Kinder. Influenza fordert mehr Todesopfer als der Straßenverkehr und viele davon wären vermeidbar.

Für wen eine Impfung empfehlenswert ist

Die Grippeimpfung ist für jeden sinnvoll, der sich selbst oder sein Umfeld schützen will. Häufig werden nämlich schwächere Menschen von jungen und gesunden Menschen, die das Virus in sich tragen, angesteckt. Kinder bringen das Influenzavirus in die Familie und zu den Großeltern.

Laut österreichischem Impfplan ist die Impfung gegen Influenza für folgende Personengruppen anzuraten:

  • Kinder ab sechs Monaten und Jugendliche
  • Menschen ab 50 Jahren
  • Chronisch Kranke, insbesondere bei Herz-, Lungen- oder Nierenerkrankungen
  • Pflegebedürftige und Menschen im Krankenhaus
  • Menschen mit schwächerem Immunsystem, auch HIV-Infizierte
  • Frauen mit Kinderwunsch
  • Schwangere: Von der Impfung während der Schwangerschaft profitiert das Kind auch nach der Geburt
  • Stillende Mütter
  • Stark übergewichtige Personen
  • Gesundheitspersonal
  • Personen mit viel Publikumskontakt
  • Reisende: Das gilt für Flughafen und Flugzeug genauso wie an der Reisedestination, wo die Influenzasaison gegebenenfalls von der in Österreich abweicht
  • Das Umfeld: Also alle Personen, die häufig mit einer der genannten Personengruppen in Kontakt sind

Von der Impfung abgeraten wird also nur Menschen, die akut und schwer krank sind oder Fieber haben. Menschen mit einer Allergie gegen Hühnereiweiß sollten mit ihrem Arzt sprechen.

Die beste Zeit für die Impfung

Wer sich impfen lässt, tut das am besten ab Ende Oktober, bevor die meisten Grippefälle auftreten. Aber auch zu jedem späteren Zeitpunkt ist die Impfung sinnvoll. Bis zur vollständigen Wirkung der Impfung dauert es bis zu 14 Tage.

Der Wirkungsschutz der Impfung beträgt rund 80 %. Geimpfte sind aber jedenfalls im Vorteil. Sollten Sie nämlich trotz Impfung erkranken, verläuft diese meist milder und kürzer, es treten weniger Influenza-bedingte Komplikationen auf und Erkrankte müssen seltener im Krankenhaus aufgenommen werden.

Jedes Jahr kommt ein Impfstoff mit einer neuen Formel auf den Markt, da sich die Influenzaviren von einer Saison auf die nächste so stark verändern. Der Schutz gilt jeweils für eine Saison. Wer aber jedes Jahr geimpft wird, baut einen Basisschutz auf.

So verpassen Sie keinen Termin

Generali erinnert Sie daran, wann Ihre nächste Schutzimpfung fällig ist. Mit der App „Meine Generali“ haben Sie den Impfpass immer dabei. Und den Impftermin kann man auch gleich über die App planen. Sie können aber auch eine Sprechstunde mit einem Arzt ganz einfach per Videochat vereinbaren.

*Quelle: Meinungsumfrage Generali Versicherung AG, Umfragezeitraum: 09/2019, Stichprobe: 3.164 Personen