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12/09/2019

Abnehmen: Warum das heuer nicht Ihr Neujahrsvorsatz sein sollte

Nach der Festtagsschlemmerei halten Sie – wie in so vielen Jahren zuvor – am Vorsatz fest, ab 1. Jänner Gewicht abzunehmen? Wir verraten, wieso das oft keine gute Idee ist – und was Sie stattdessen tun sollten.

Weniger Kalorien zu sich nehmen, auf Schokolade verzichten, das Frühstück auslassen, sich ein „Zuckerverbot“ auferlegen – all das sind Mechanismen, die als „Diät“ gelernt werden und rasche Gewichtsabnahme versprechen. 6 Millionen Österreicher und Österreicherinnen geben an, schon eine Diät gemacht zu haben. Bevor Sie dieses Jahr einen restriktiven Essensplan verfolgen, der vermutlich von jemandem erstellt wurde, der Sie nicht persönlich kennt, haben wir gute Gründe, Diäten dieses Jahr sein zu lassen. 

4 Gründe, auf eine Diät zu verzichten

  • Diäten funktionieren in den allermeisten Fällen nicht. Der Jojo-Effekt ist nachgewiesen: Wer ständig kurzfristig abnimmt und wieder zunimmt, dessen Körper ist oft gesundheitlich in einem schlechteren Zustand als vor der ersten Diät. Restriktives Essverhalten führt häufig zu einer Überkompensation, dem sogenannten „Binge-Eating“.
  • Es ist ein Irrglaube, Gewicht mit Gesundheit gleichzustellen. Sie können mit mehr oder weniger Gewicht gesund oder ungesund sein. Selbst Studien, in denen durch Gewichtabnahme ein besseres Gesundheits-Level festgestellt wird, lassen zweifeln, ob das gesteigerte Wohlbefinden nicht vielleicht eher auf die gesünderen Angewohnheiten im Zuge der Gewichtsabnahme zurückzuführen ist – und nicht auf das geringere Gewicht per se.
  • Das Konzept einer Diät steht nachhaltiger Veränderung im Weg. Wenn Sie gesunde Ernährung und mehr Bewegung lediglich als Mittel zum Zweck betrachten, um rasch an Gewicht zu verlieren, so werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ungesund essen und keinen Sport betreiben, wenn Sie nicht zeitnah die gewünschten Ergebnisse erzielen.
  • Eine Diät ist anstrengend für Ihren Kopf. Der Tag hat für viele Menschen sowieso schon gefühlt zu wenige Stunden: Wollen Sie die Zeit, die Sie haben, wirklich damit verbringen, sich Gedanken über „verbotenes“ Essen zu machen? Wer sich von einer Diät weniger zermürbende Gedanken über den eigenen Körper erwartet, täuscht sich häufig.

Was Sie stattdessen tun können

„Ja, dann: Weiter geht’s mit Chips, Softdrinks und Schokolade noch vor dem ersten Kaffee!“, denken Sie freudig? Auch das ist kein guter Neujahrsvorsatz. Ein Vorschlag: Der Vorsatz einer Diät entspringt oft aus Abneigung gegen den eigenen Körper. Stattdessen könnte der diesjährige Neujahrsvorsatz aus Respekt vor dem eigenen Körper entstehen – und gesündere Gewohnheiten unabhängig vom Körperumfang beinhalten. Achten Sie auf Wohlbefinden anstelle von einem vermeintlichen Idealgewicht: Dauerhaft gutes Essen, viel Bewegung und genügend Schlaf tun Ihnen in jedem Fall gut. Ganz unabhängig von Ihrem Gewicht. 

Wer sich alleine überfordert fühlt, sich eine nachhaltig gesunde Lebensweise anzugewöhnen, kann sich Unterstützung holen: Zum Beispiel mit der App „Meine Generali“. Damit können Sie Online-Sprechstunden bei Ärzten oder Spezialisten aus unterschiedlichsten Fachgebieten vereinbaren, zum Beispiel bei einer Diätologin.

*Quelle: Meinungsumfrage Generali Versicherung AG, Umfragezeitraum: 09/2019, Stichprobe: 3.164 Personen