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Chronik Wien
06/23/2020

Wilde Schlägerei in Wien-Ottakring: Polizei musste Männer trennen

Einer der blutenden Verdächtigen behauptete, eine ansteckende Krankheit zu haben.

Am späten Montagabend gerieten zwei Männer im Alter von 33 und 22 Jahren in einer Wohnung in der Johann-Staud-Straße in einen Streit. Bei der Auseinandersetzung zwischen den zwei Polen soll es um Geld gegangen sein.

Im Zuge des Konflikts dürfte der Ältere den Jüngeren sowie einen weiteren Mann im Alter von 28 Jahren verletzt haben. Als die Polizisten eintrafen, fanden sie den 22- und den 33-Jährigen stark alkoholisiert vor. Zudem blutete der jüngere Kontrahent aus einer Wunde am Kopf.

Angeblich ansteckende Krankheit

Die Aufklärung des Sachverhalts gestaltete sich laut Polizei schwierig, da die Männer nicht Deutsch und nur gebrochen Englisch sprachen. Als sich die Situation bereits beruhigt hatte, rannte der 22-Jährige plötzlich aus dem Nebenzimmer, wo er versorgt worden war, und schlug dem 33-Jährigen ins Gesicht.

Die beiden Personen wurden unter Einsatz von Körperkraft voneinander getrennt. Zwei Polizeibeamte kamen dabei in Kontakt mit Blut der beiden Männer, wobei einer der Polen angab, an einer ansteckenden Krankheit zu leiden.

Es erfolgte die vorläufige Festnahme des 33-Jährigen, sein Kontrahent wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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