Soll die SPÖ-Basis fit machen: Georg Niedermühlbichler.

© KURIER/Jürg Christandl

Stadtpolitik von innen
06/03/2016

Wiener SPÖ sucht Nachfolger für Niedermühlbichler

Michael Häupl muss seinen Landesparteisekretär ersetzen. Favoritin auf den Job ist eine Frau.

von Elias Natmessnig

Mit dem Wechsel von SP-Landesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler in den Bund – er beerbt dort Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid – kommt auch in Wien das Postenkarussell in Schwung. In Wien hinterlässt Niedermühlbichler eine große Lücke, hat er doch der Wiener SPÖ mit einem Frontalwahlkampf gegen die FPÖ den Spitzenplatz bei der Wien-Wahl gesichert.

Aussichtsreichste Nachfolgekandidatin dürfteSybille Straubingersein. Die 45-jährige gebürtige Steirerin sitzt seit 2004 im Gemeinderat. Zuvor war sie unter anderem Bezirksparteimanagerin in Hernals – just zu dem Zeitpunkt als Niedermühlbichler Parteimanager im ersten Bezirk war. Er soll sich intern für Straubinger eingesetzt haben. Aber auchNicole Berger-Krotsch werden Chancen eingeräumt. Sie sitzt seit 2006 im Gemeinderat. Ihre politische Heimat hat die 40-Jährige in Mariahilf, wo sie im Bezirksparteivorstand sitzt. Ebenfalls immer wieder im Gespräch istTanja Wehsely, Schwester von GesundheitsstadträtinSonja Wehsely. Auffällig ist, dass derzeit vor allem Frauen für den wichtigen Posten gehandelt werden. "Es wäre ein wichtiges Signal, wenn endlich eine Frau in einer wichtigen Parteifunktion sitzen würde", sagt eine rote Spitzenfunktionärin.

Für die zwei Nachwuchshoffnungen Marcus Schober und Marcus Gremel kommt die Kür wohl noch etwas zu früh: Sie sitzen erst seit Kurzem im Gemeinderat.

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