© Theater im Park/Manfred Horvath

Chronik Wien
06/19/2020

Wiener Schwarzenberggarten wird für Theaterbesucher geöffnet

In dem Park wird eine transparente Freiluft-Bühne aufgebaut. Michael Niavarani und Georg Hoanzl stellen das Programm zusammen.

von Stefanie Rachbauer

Nach dem "Stöckl im Park" kommt nun das "Theater im Park": Die beiden Künstler Michael Niavarani und Georg Hoanzl werden im barocken Schwarzenberggarten in der Wiener Prinz-Eugen-Straße am 1. Juli eine neue Freiluft-Theaterbühne eröffnen - und zwar in Zusammenarbeit mit der Schwarzenbergschen Familienstiftung. 

Zur Erinnerung: Der Schwarzenberggarten an der Grenze von 3. und 4. Bezirk gehört der Privatstiftung der Familie Schwarzenberg. Er ist nicht öffentlich zugänglich. In der Vergangenheit hatte die Stiftung für den mittleren Teil des Parks Zugangschips an Anrainer ausgegeben (gegen eine Gebühr von 90 Euro).

Vor rund zwei Jahren stellte sie das aber ein. Der Grund: Sie ließ die Grotte im Garten sanieren. 

An eben diese Grotte grenzt übrigens der Gastgarten des neuen Restaurants "Stöckl im Park", das Ende 2019 eröffnete. Der Innenbereich des Lokals ist in dem ehemaligen Gasthaus Belvedere-Stöckl und in einem modernen Zubau untergebracht. 

Parallel zum Bau des Lokals arbeitete die Schwarzenbergsche Familienstiftung an einem Konzept für jene Bereiche, die nicht zum Restaurant gehören - der KURIER berichtete. Ein solches liegt nun - zumindest für diesen Sommer - auf dem Tisch.

Kabarett, Musik, Theater

Die temporäre, transparente Freiluft-Bühne wird bereits aufgebaut, ab sofort sind online auch Karten für Vorstellungen erhältlich (Details sind hier zu finden). Geplant sind Aufführungen aus den Sparten Kabarett, Theater und Musik.

Fix Teil des Programms sind Künstler wie Klaus Eckel, Viktor Gernot, Erwin Steinhauer, Maria Happel, Ernst Molden mit dem Nino aus Wien sowie Thomas Stipsits. In den nächsten Tagen wird es noch erweitert. 

Im Juli werden Karten für 500 Gäste ausgegeben, ab August dann für 1.250 Gäste. Die Sitzreihen werden so aufgestellt, dass dazwischen eineinhalb Meter Abstand sind. Aufgrund dieser und weiterer Corona-Vorkehrungen werde das "Theater im Park" einer der "sichersten Spielorte in Österreich" sein, werben die Veranstalter.

Kann eine Vorstellung wetterbedingt nicht stattfinden, wird der Kartenpreis rückerstattet.  

Gänzliche Öffnung möglich

Die immer wieder angestellten Überlegungen, den Schwarzenberggarten öffentlich zugänglich zu machen, sind mit dem "Theater im Park" nicht vom Tisch, sagt ein Sprecher der Familienstiftung auf KURIER-Anfrage. In "Zeiten wie diesen" müsse man aber einen Schritt nach dem anderen machen. 

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