Am Standort im Strandbad Alte Donau wurde der 60 Meter lange Badesteg vollständig erneuert. Die Holzkonstruktion bietet Wassereinstiege, Geländer und eine 108 m2 große Badeplattform.

© PID/Christian Fürthner

Chronik Wien
07/10/2021

Wasserspielplätze, Stege und Platz für Badegäste

Modernisierung von fünf städtischen Wiener Bädern.

Seit 1. Juli wurde die Besucherkapazität der Freibäder wieder erhöht. Während im Juni nur 40.000 ins Bad durften, können jetzt 56.000 Gäste wieder gleichzeitig ins Bad. Weiterhin gelten die Bäderampel und die 3-G-Regelung.

Zusätzlich wurden fünf der städtischen Bäder rechtzeitig für die Saison im Zuge der „Bäderstrategie 2030“ teilweise modernisiert. 100 Millionen Euro will die Stadt dabei insgesamt bis 2030 investieren. Das kündigte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im Frühling 2020, noch vor der Wien-Wahl, an. Und einiges hat sich in der Zwischenzeit schon getan.

Im Hallenbad Brigittenauer Bad eröffnete am Freitag etwa ein neuer Wasserspielplatz (Kosten 180.000 Euro), im Jörgerbad vergangenen Mittwoch die neue Liegefläche und ein Wasserspielplatz (420.000 Euro), das Alte Donau Strandbad bekam einen neuen Steg (780.000 Euro) und das Hallenbad in Floridsdorf ebenso einen neuen Freibereich (650.000 Euro). Das Ottakringer Bad darf sich hingegen über zwei neue Beachvolleyballplätze, zwei Fußballplätze und ein Beachsoccerplatz (240.000 Euro) freuen.

„In einer wachsenden Stadt ist mir der Fokus auf Freizeitflächen und Freiräume besonders wichtig“, sagt dazu Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (Neos). Er ist als zuständiger Stadtrat bei allen Bäderterminen präsent (siehe Foto).

Schon für Herbst 2021 stellt er neue Spatenstichtermine in Aussicht: Das Wellenbecken im Strandbad Gänsehäufel wird renoviert und auch im Simmeringer Hallenbad wird das Freibecken erneuert. Weiters beginnt bei den neuen Trainingshallen in den Hallenbädern Simmering und Großfeldsiedlung die Planungsphase.

 

Besonders aufwendig war die Flächenerweiterung im Jörgerbad. Neun Monate lang dauerte die Baustelle. Die Liegefläche wurde dort um 50 Prozent erweitert. Dafür wurde das Bad entlang der Rötzergasse verbreitert, die Bäume der Gasse als schattenspendende Elemente miteinbezogen.

Die mit Asphalt versiegelten Flächen wurde als Wiese neugestaltet. Durch den Einbau von Rampen, neuem Treppenlift (zwischen Hallen- und Freibad) und einem Pool-Lift wird das Bad auch für körperlich beeinträchtigte Personen gut nutzbar gemacht. Der neue 60 Quadratmeter große Wasserspielplatz beim Hallenbad Brigittenau befindet sich auf der angeschlossenen Liegewiese. Dort gibt es für die jüngsten Gäste seit Freitag eine Sprühsäule, einen Sprühring, einen Wassertunnel und eine Wassertreppe.

Badeschluss

Gleich geblieben ist in den Bädern das Badeschlusslied. Seit 2017 besingt „5/8erl in Ehren“ das Ende eines langen Sommertages.

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