Cookie, die italienische Wasserhündin, hat ihren Favoriten gefunden: Der Schneemann soll es sein

© KURIER/Gilbert Novy

Schöne Bescherung
12/24/2014

Tierische Weihnachten

Das Christkind bringt allen etwas – immer öfter auch den Hunden.

von Michaela Reibenwein

Cookie ist im Paradies. Die junge italienische Wasserhündin wird mit selbst gebackenen Apfel-Zimt-Weihnachtskeksen (zuckerfrei) gefüttert und Stefan Stumpf lässt vor ihrer Nase einen Plüsch-Schneemann tanzen, der dann ordentlich angebissen werden darf. Blöd nur: Cookies Besitzerin Petra Fülöp ist eigentlich wegen eines ganz anderen Weihnachtsgeschenks da. Die junge Hündin bekommt nämlich einen maßgeschneiderten Maulkorb. "Zu ihrem eigenen Schutz", betont Fülöp. "Weil sie alles ins Maul nimmt."

Hochsaison

Zu Weihnachten brummt das Geschäft. Auch in den Tierhandlungen. Stefan Stumpf, Besitzer des Geschäftes "Bunter Hund" mit Filialen in der Wiener Neubaugasse und in Perchtoldsdorf kommt ganz schön ins Schwitzen. "Im Dezember ist das Geschäft doppelt so stark wie in einem Durchschnittsmonat", sagt er. Das hält bis Silvester an. Und wie im ganz normalen Handel werden auch hier am Weihnachtstag die gestressten Last-Minute-Einkäufer im Geschäft stehen.

Tierliebhaber lassen sich das Geschenk für ihren Hund einiges kosten. "50 Euro dafür auszugeben, ist ganz normal", sagt Stumpf. Nach oben hin gibt es keine Grenzen. Neben exklusiven Leckerlis – etwa Hirschgeweihe mit Weihnachtsaufschrift als Zahnpflege-Snack – liegen diesmal auch Hundebetten für den Wauzi unter dem Christbaum. "Die kosten bis zu 500 Euro und sind wirklich beliebt", erklärt Stumpf. Auch bei Stumpf wird ein solches heute unter dem Christbaum liegen.

Manche Kunden lassen sich das Geschenk für den Hund sogar mehr kosten als jenes für die Kinder. "Es gibt tatsächlich Kunden, die sagen: Die Kinder haben eh immer so viel bekommen. Diesmal soll’s dem Hund gut gehen."

Neben Leckerlis, Betten und Plüschfiguren dürfen sich die Hunde auch immer öfter über pädagogisch wertvolles Holzspielzeug freuen. "Es gibt Sudokus für Hunde – dabei müssen die Tiere Hölzer verschieben, um an die Belohnung zu kommen", erklärt er. Was es hier nicht gibt? Blinkende Geweihe oder lustige Mützen. "Hunde sind ja keine Marionetten."

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