Chronik | Wien
05.12.2011

Mordalarm: Toter auf der Donauinsel

Bei einem Streit wurde Sonntagabend ein jüngerer Mann auf der Donauinsel bei der Reichsbrücke erstochen.

Mordalarm gab es Sonntagabend für die Wiener Kriminalpolizei. Auf der Donauinsel nahe der Reichsbrücke wurde am linken Treppelweg eine männliche Leiche gefunden, die tödliche Stichverletzungen aufwies. Zur Identität des jüngeren Mannes konnten vorerst keine konkreten Aussagen gemacht werden. Dem Vernehmen nach könnte es sich aber um einen deutschen Staatsbürger handeln.

Für die Bluttat in Wien Donaustadt gegen 21 Uhr dürfte es mehrere Zeugen geben. Diese sollen beobachtet haben, wie das spätere Opfer innerhalb einer mehrköpfigen Gruppe von Männern in Diskussionen verwickelt war. Aus der Streiterei wurde eine gewalttätige Auseinandersetzung. Letztendlich stach einer der Männer auf das Opfer mit dem Messer ein. Danach ergriff die Gruppe die Flucht. Das sterbende Opfer blieb zurück.

Die Stichverletzungen dürften sofort lebensbedrohlich gewesen sein. Ein neben der Polizei zum Tatort beordertes Rettungsteam konnte nicht mehr helfen.

"Es wurde ein Ausweis beim Toten gefunden. Es muss aber abgeklärt werden, ob das tatsächlich diese Person ist", gab Polizeisprecherin Manuela Vockner keine genauen Angaben zur Identität. Das Opfer war unauffällig gekleidet und augenscheinlich keiner Gruppe zuzuordnen. Ob Alkohol im Spiel war, musste von der Tatortgruppe der Polizei erst abgeklärt werden. Über die geflüchteten Beteiligten und den Täter konnten am Abend noch keine Hinweise gemacht werden.